Sieben Feuerwehren bei Großbrand im Einsatz

Oppach (SN) – Ein Großbrand hat am frühen Donnerstagmorgen einen Bauhof in Oppach (Kreis Görlitz) nahezu vollständig zerstört. Sieben Feuerwehren aus der Region kamen zum Einsatz, sie hatten bei frostigen Temperaturen einen anstrengenden Job zu bewältigen.

Großfeuer in Oppach: Das Gebäude ist nicht mehr zu retten. Foto: RPGegen 2 Uhr war der Brand entdeckt und gemeldet worden, zu diesem Zeitpunkt brannte die einstöckige hölzerne Lagerhalle bereits in voller Ausdehnung. Die Feuerwehren aus Oppach, Beiersdorf, Lauba, Taubenheim, Ebersbach, Neusalz-Spremberg und Friedersdorf rückten mit insgesamt 73 Kräften an. Die Hitzeentwicklung war so groß, dass bei einem 15 Meter weit entfernten Gebäude die Scheiben platzten.

In der Halle verbrannte auch die gesamte Technik des kommunalen Bauhofes, unter anderem zwei Traktoren, ein Mähwerk, eine Kreissäge und ein Holzspalter. Die Wasserversorgung musste aus einem kleinen Bach sichergestellt werden – bei Minustemperaturen und einer Schneedecke rund um das Brandobjekt eine Herausforderung. Die Bundesstraße 98, die unmittelbar an der Einsatzstelle verläuft, musste gesperrt werden.

Der Schaden wird auf rund 150.000 Euro geschätzt. Die Brandursache ist derzeit noch ungeklärt, die Ermittler wollen im Tagesverlauf die Einsatzstelle in Augenschein nehmen. Im Sommer hatte eine Brandserie für Unruhe rund um Oppach gesorgt. (Foto: RP)

4 Kommentare zu “Sieben Feuerwehren bei Großbrand im Einsatz”
  1. schnubbiit

    Sieben Wehren mit 73 Kräften, respekt. 73/7=10,4 Pro Wehr, das nachts?

  2. sueder80

    Man könnte ja auch nachforschen wie die Personalstärke dieser 7 Wehren aussieht. Man kann auch nicht Wissen wie viele Schicht- und Montagearbeiter es in den Wehren gibt.

    Der Einsatz in Elmshorn war zwar zur Mittagszeit. Allerdings auch an einen Feiertag an einem Wochenende.

  3. Die FF der 2900 Einwohnergemeinde Oppach hat bestimmt nicht die Personalstärke um mit zwei kompletten Löschzügen auszurücken und danach noch Reserven für einen Vollalarm zu haben. Im Gegensatz zu Elmshorn, die über 100 Aktive in sieben Löschgruppen aufweisen kann.

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