Schwierige Rettung nach Hubschrauberabsturz

Inzell (BY) – Beim Absturz eines Leichthubschraubers am Mittwochnachmittag bei Inzell (Kreis Traunstein) ist der Pilot schwer verletzt worden. Bodengebunde Einsatzkräfte konnten die abgelegene Absturzstelle nicht erreichen. Mehrere Hubschrauber beteiligten sich an der schwierigen Rettungsaktion. Gemeinsam gelang es ihnen das Absturzopfer zu retten.

Aufwendige Rettungsaktion nach einem Hubschrauberabsturz bei Inzell. (Foto: fib/FDL)Zwei kleine Helikopter flogen in 1.700 Metern Höhe nebeneinander. Beide baugleichen Fluggeräte waren nur mit ihren Piloten bemannt. Die Männer wollten gemeinsam mit ihren Maschinen Rundflüge durchführen. Einer der beiden Hubschrauber stürzte plötzlich zu Boden. Nach dem Absturz konnte der zweite Pilot einen Landeplatz in der Nähe der Unglücksstelle ausmachen und dort sicher landen. Er setzte den Notruf ab und leistete dem verunglückten Piloten Erste Hilfe.

Zwischenzeitlich rückten Rettungskräfte von Feuerwehr, Bergwacht und Polizei aus. Sie konnten die Absturzstelle aber nicht erreichen, da sie in einem unzugänglichen und verschneiten Gebiet liegt. Aus der Luft kamen der Rettungshubschrauber “Christoph 14” sowie der Polizeihubschrauber “Edelweiß 3” zur Hilfe. “Christoph 14” konnte dann ebenfalls an der Unfallstelle zur Landung gehen. Er nahm den 43 Jahre alten Schwerverletzten auf und flog ihn in ein Krankenhaus. Der 38-jährige Ersthelfer konnte seine Maschine anschließend wieder starten und an einem Flugplatz landen.

Bislang gibt es keinerlei Hinweise zur Absturzursache. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Die Staatsanwaltschaft Traunstein hat Gutachter beauftragt, die die Ermittlungen unterstützen sollen. (Foto: fib/FDL)

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