Schwerer Busunfall mit fünf Verletzten

Leinfelden-Echterdingen (BW) – Bei einem Busunfall in Leinfelden-Echterdingen (Kreis Esslingen) sind am Mittwoch fünf Menschen verletzt worden. An dem Unfall waren ein Linienbus, ein Lkw und sieben Pkw beteiligt.

“Die ersten Einsatzkräfte fanden ein Bild der Zerstörung vor”, weiß der Pressesprecher der Freiwilligen Feuerwehr Leinfelden-Echterdingen, Carsten Ruick. Auf rund 150 Meter verteilten sich teils zerstörte Fahrzeuge. Der Bus prallte laut Polizeibericht zuerst gegen einen entgegenkommenden Pkw. Dieser streifte zwei am linken Fahrbahnrand geparkte Fahrzeuge, während der Bus ihn vor sich herschob. Danach traf der Omnibus mehrere geparkte Fahrzeuge, streifte einen entgegenkommenden Lkw und kam zum Stehen.

Da keine Person eingeklemmt war, konzentrierte sich die Feuerwehr auf die Betreuung von Personen und Absicherung der Einsatzstelle. Zwölf Personen waren am Unfall beteiligt, fünf mussten mit teils schweren Verletzungen in umliegende Krankenhäuser eingeliefert werden.

Da einige Pkw nicht mehr fahrbereit waren, unterstützte die Feuerwehr auch bei der Bergung der Fahrzeuge und musste ausgelaufene Betriebsstoffe beseitigen. Insgesamt waren 40 Feuerwehrleute mit zehn Fahrzeugen vor Ort. Auch der Rettungsdienst war mit 17 Fahrzeugen im Einsatz. Den Schaden schätzen Polizeibeamte auf etwa 180.000 Euro.

Kurioser Zufall: Erst Mitte Juni hatte die Feuerwehr einen Massenanfall von Verletzten geübt. Damals war ein Crash von zehn Fahrzeugen das Übungsszenario – darunter ein Containerfahrzeug und ein Schulbus.

Schwerer Busunfall in Echterdingen. Foto: www.7aktuell.de/Christian Schlienz
Schwerer Busunfall in Leinfelden-Echterdingen. Foto: 7aktuell.de/Christian Schlienz
4 Kommentare zu “Schwerer Busunfall mit fünf Verletzten”
  1. soviel zum thema “Eigenschutz durch Einsatzkleidung”!
    das ist ja fast schon peinlich…

  2. Nicht einfach einen Kommentar schreiben, wenn man nicht weiß um was es geht !!!!!
    Bei 30° und keine Gefahr – braucht man keine Schutzkleidung.

  3. Schon.
    Da wird die Schutzkleidung unter Umständen zur Gefahr(Hitzschlag, etc….)

  4. Eisbär

    Die einsatzkräfte auf dem Bild haben doch alle (bis auf 2) die vorgeschriebene PSA angelegt (Feuerwehrstiefel, Feuerwehrhose Hupf (Teil ?), Feuerwehrhelm und sogar noch Warnwesten. Da es sich nicht um einen Brandeinsatz handelt ist dies genau die Ausrüstung die Vorgeschrieben ist. Bei kühlerem/schlechterem Wetter hätten die Einsatzkräfte sicher noch die Hupf Jacke an, um sich vor der Witterung zu schützen.
    Alles (bis auf 2) richtig gemacht.

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