Schulausflug endet mit tödlichem Badeunfall

Breckerfeld (NW) – Taucher der Feuerwehr Hagen haben am Mittwochnachmittag einen 15-jährigen Jungen leblos aus einer Talsperre in Breckerfeld (Ennepe-Ruhr-Kreis) gezogen. Die Retter begannen umgehend mit Wiederbelebungsversuchen. Doch im Krankenhaus konnte nur noch der Tod des 15-Jährigen festgestellt werden. Der Junge war mit seiner Schulkasse zum Baden an die Talsperre gereist. Plötzlich verschwand der Schüler im Wasser.

Kurz vor den Sommerferien wollten die Schüler aus Hagen das sonnige Wetter für einen gemeinsamen Badeausflug an die Glörtalsperre nutzen. Die Jugendlichen tummelten sich im Wasser, bis Mitschüler plötzlich das Fehlen ihres Freundes bemerkten. Sofort tauchten sie nach ihm, konnten ihn aber in dem trüben Wasser nicht finden. Umgehend riefen sie um Hilfe und setzten den Notruf ab.

Die Feuerwehren aus Breckerfeld, Witten, Herdecke und Ennepetal  rückten zu dem Badeunfall aus, ebenso der Rettungsdienst sowie die Polizei. Aus Hagen kam die Feuerwehrtauchergruppe.

Die ersten Einsatzkräfte vor Ort ließen sofort Boote zu Wasser und begannen mit der Suche. Ein Polizeihubschrauber überflog das Gewässer und unterstützte die Aktion mit einer Wärmebildkamera. Parallel zu der Suche galt es insgesamt 47 Personen zu betreuen. Die Beteiligten wurden hierfür zu  einer nahegelegenen Gaststätte geführt. Mehrere Notfallseelsorger nahmen sich dieser Gruppe von Kindern und Eltern an. (Symbolfoto: Thomas Weege)

Kommentare zu diesem Artikel

  1. Die DLRG Ennepetal wurde auch um Hilfe gebeten, da die Glörtalsperre am Wochenende zu ihrem Wachgebiet gehört. Diese Rückten umgehend mit einem MTW und einem MRB aus. Auf der Anfahrt wurde die DLRG Ennepetal allerdings zurück alamiert.

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  2. Wie kann man bei einem tödlichen Badeunfall auf “gefällt mir” klicken? Kann und muß ich nicht verstehen!

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  3. wenn die bei einem unglück sterben klick ich gefällt mir leute ihr seid krank

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  4. Wann verstehen die Leute das mal? Es geht um die Berichtserstattung, nicht um das Ereignis!

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  5. Das macht mich traurig.
    Mein tiefste Mitgefühl an die Familie.

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