Rüstwagen versackt nach Wasserrohrbruch

Schwelm (NW) – Pech für die Feuerwehr Schwelm: Bei einem Wasserrohrbruch sank der Rüstwagen auf einer unterspülten Straße ein. Verletzt wurde bei dem Vorfall niemand, der Schaden hält sich in Grenzen. “Wir haben die Achsen vermessen lassen, aber wir mussten nur den Auspuff auswechseln”, sagte der Leiter der Feuerwehr, Norbert Fichtel, gegenüber feuerwehrmagazin.de.

Feuerwehr bricht nach Rohrbruch ein: Der Rüstwagen der Feuerwehr Schwelm wurde bei dem Vorfall nur leicht beschädigt. Foto: FeuerwehrDer Vorfall ereignete sich bereits am Montagabend gegen 20.30 Uhr. Die Feuerwehr war mit dem Rüstwagen (RW) und einem Hilfeleistungs-Löschgruppenfahrzeug zu dem Rohrbruch ausgerückt. Als der RW zur Ausleuchtung der Unfallstelle positioniert werden sollte, passierte es. Die schneebedeckte Straßendecke gab unter dem tonnenschweren Fahrzeug auf rund vier Quadratmetern plötzlich nach. Der RW versackte mit der Hinterachse rund 70 Zentimeter tief im Erdreich.

Aufgrund der unübersichtlichen Lage und der Befürchtung, das Fahrzeug könnte weiter einsinken oder gar umstürzen, ließ der Einsatzleiter weitere Kräfte nachalarmieren. Die Löschzüge Stadt, Linderhausen und Winterberg sowie der Einsatzführungsdienst und das Technische Hilfswerk (THW) rückten aus. Die Helfer entluden die Gerätschaften aus dem RW. Nachdem der hintere Fahrzeugrahmen per Hebekissen angehoben und der Hinterreifen unterbaut war, konnte ein Radlader des THW den Rüstwagen aus dem Loch ziehen.

Der Einsatz konnte gegen 23.30 Uhr beendet werden. Am Mittwochvormittag stand der Rüstwagen bereits wieder für Einsätze zur Verfügung.

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