Rettungsgerät stößt bei Unfall an Grenzen

Schenefeld (SH) – Zwei Menschen sind am Donnerstag bei einem Unfall nahe Schenefeld (Kreis Steinburg) verletzt worden, eine Frau schwer. Die Feuerwehr hatte Mühe, die eingeklemmte Beifahrerin aus einem Honda Civic zu befreien – das zunächst eingesetzte hydraulische Rettungsgerät stieß an seine Grenzen.

Das Rettungsgerät stößt bei diesem verunglückten Honda Civic an seine Grenzen. Foto: KFV SteinburgDer Pkw war mit einem Traktor kollidiert, der unvermittelt auf die Bundesstraße 430 eingebogen war.  Der Pkw krachte mit der Beifahrerseite gegen die Frontgewichte des Traktors und schleuderte auf die Gegenfahrbahn. Der Fahrer konnte sich mit leichten Verletzungen selbst befreien, die Beifahrerin war nach dem Aufprall eingeklemmt.

Nachdem ein erster Zugang zur Verletzten hergestellt war, begannen Feuerwehrleute die Fahrzeugsäulen zu durchtrennen, um das Fahrzeugdach zur Befreiung der Verunfallten abzunehmen. Ein schwieriges Unterfangen: “Die moderne Sicherheitstechnik, die in dem Fahrzeug verbaut war, ließ das technische Gerät der Feuerwehr zeitweise an seine Grenzen kommen”, teilte der Kreisfeuerwehrverband Steinburg mit. Nur unter Einsatz einer leistungsstärkeren Rettungsschere sowie Hydraulikaggregat hätte die massive C-Säule des Fahrzeuges durchtrennt werden können.

2 Kommentare zu “Rettungsgerät stößt bei Unfall an Grenzen”
  1. Rico.Luckenwalde

    Weil es immer nur um die Kosten geht, man vergisst immer das es bei der Feuerwehr um Menschenleben geht.
    Also muss man seine Technik der heutigen Situation anpassen, aber das Kostet ja wieder geld und somit wird nichts passieren!

  2. ff mann

    hallo,
    in diesem falle hat der trägere der feuerwehr gehandelt und neues hydraulisches rettungsgerät zur th der neuesten fahrzeuggeneration angeschafft..

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