Rauchmelder werden mehrfach zu Rettern

Berlin – Gleich mehrfach haben Rauchmelder am Sonntag und Montag in Deutschland ihr Können unter Beweis gestellt. Dank der frühzeitigen Brandmeldung konnten Sachschäden verhindert – und mindestens in einem Fall sogar Leben gerettet werden.

Brand in Iserlohn, die Feuerwehr ist vor Ort: Ein Rauchmelder rettete eine Familie. Foto: Rutsch/FeuerwehrIn Schwelm (NW) meldete ein Rauchmelder am Sonntagvormittag einen Zimmerbrand. Ein Nachbar war zunächst auf das Piepsen aus einer Wohnung, dann auf ein verdächtiges Knistern aufmerksam geworden. Die Feuerwehr konnte in der verqualmten Wohnung einen Adventskranz ablöschen.

Am Nachmittag war es ebenfalls eine Adventskerze, die einen Entstehungsbrand in München verursachte. Ein Teelicht auf einer Serviette geriet im Zimmer einer Bewohnerin eines Seniorenheimes in Brand. Ein Rauchmelder schlug in dem Raum sofort an, die automatische Brandmeldeanlage setzte nicht nur die Feuerwehr, sondern auch das Heim-Personal in Gang. Die Mitarbeiter konnten das Feuer noch in der Entstehung ablöschen.

Ein weiterer Adventskranz brannte am Abend in Walsrode (NI). Während sich die Bewohner eines Einfamilienhauses in der Küche aufhielten, fing das Gesteck im Wohnzimmer Feuer. Erst als ein Rauchmelder im Flur anschlug, bemerkten die Bewohner den Brand. Der Rauch war durch die geöffnete Tür in den Flur gezogen. Die Personen löschten das Feuer mit Wasser und riefen die Feuerwehr. Die Freiwillige Feuerwehr Walsrode führte Nachlöscharbeiten durch.

In der Nacht zu Montag weckte das Signal eines Rauchmelders eine 34-Jährige in Iserlohn (NW). Im Keller ihres Wohnhauses war ein Brand ausgebrochen. Die Frau konnte sich und ihren 17 Monate alten Sohn ins Freie retten. Die Befürchtung, der Bruder des Mannes könnte sich noch im Haus aufhalten, bestätigte nicht. Die Berufsfeuerwehr Iserlohn sowie die Löschgruppe Oestrich löschten unter anderem eine brennende Waschmaschine sowie einen Trockner im Untergeschoss.  Eine Brandausbreitung konnte verhindert werden. (Foto: Rutsch / Feuerwehr)

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