Neuer Rettungssatz bewährt sich bei Einsatz

Wipperfürth (NW) – Bei einem Unfall bei Hückeswagen (Oberbergischer Kreis) sind am Sonntag fünf Menschen verletzt worden, zwei von ihnen schwer. Die Feuerwehr Wipperfürth musste eine Patientenrettung aus einem SUV (Sport Utility Vehicle) durchführen – und war dankbar für den leistungsstarken Rettungssatz. Dieser hatte erst im Vorjahr ein deutlich schwächeres Vorgängermodell abgelöst.

Der Unfall ereignete sich gegen 10.40 Uhr auf der B 237. Nach Polizeiangaben verlor ein 33-jähriger Pkw-Fahrer die Kontrolle über seinen Wagen. Das Fahrzeug kam erst nach rechts von der Fahrbahn und dann – vermutlich aufgrund einer Gegenlenkbewegung  – auf die Gegenfahrbahn. Dort prallte der Pkw gegen einen entgegenkommenden SUV. Dieser wurde von einem 17-Jährigen gesteuert, sein 47-jähriger Vater begleitete ihn. Außerdem befanden sich die Großeltern des Fahrers (70 und 73 Jahre alt) mit im Wagen.

Der 73-jährige und der 47-jährige erlitten schwere Verletzungen, die übrigen Beteiligten kamen mit leichten Verletzungen davon. Die Feuerwehr musste auf der Beifahrerseite des BMW X1 die Türen sowie die B-Säule entfernen, um eine schonende Rettung der Patienten zu ermöglichen. Die Einsatzkräfte sind sich sicher, dass der früher verwendete Rettungssatz die stabile Fahrzeugkonstruktion nicht hätte durchtrennen können. Mit dem neuen Gerät war die Rettung jedoch problemlos möglich. Die Verunglückten wurden im umliegende Krankenhäuser eingeliefert.

Unfall nahe Hückeswagen: Fünf Menschen erlitten dabei schwere Verletzungen. Foto: René Krone
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