Mann stirbt bei Unfallserie

Hannover – Auf der Autobahn 2 kam es am Dienstagvormittag bei Hannover/Langenhagen zu drei schweren Verkehrsunfällen. Ein 40-jähriger Lkw-Fahrer wurde getötet, drei weitere Personen erlitten Verletzungen. Die Polizei schätzte den Gesamtschaden auf über 600.000 Euro.

Unfallserie bei Hannover. Foto: Feuerwehr HannoverGegen 8.50 Uhr fuhr der Fahrer eines Sattelzuges auf einen verkehrsbedingt auf dem Verzögerungsstreifen stehenden Lkw auf und schob diesen auf einen weiteren Laster. Bei dem Auffahrunfall wurde ein Fahrer leicht verletzt. Am Ende des Rückstaus ereignet sich ein weiterer Unfall. Diese Unfallstelle erkannte ein 40-jähriger Sattelzugfahrer zu spät, steuerte ungebremst in ein Lkw-Heck und kam von der Straße ab. Stark beschädigt blieb er an einer Böschung stehen. Zur Rettung des Fahrers musste die Feuerwehr zunächst mit einem Kran  einen Kleintransporter zur Seite heben, weil dieser das Fahrerhaus des Lkw blockierte. Bis der Fahrer mit Hilfe von hydraulischen Rettungsgeräten befreit werden konnte, versorgten ihn Rettungskräfte durch eine kleine Öffnung. Aber der Mann starb aufgrund seiner schweren Verletzungen noch an der Einsatzstelle. Der Rettungsdienst brachte zwei weitere Personen mit leichten Verletzungen in ein Krankenhaus.

Durch die Rettungs- und Bergungsmaßnahmen entstand ein Stau. Gegen 11.40 Uhr kam es darin beim Autobahnkreuzes Hannover-Bothfeld zu einem weiteren Auffahrunfall. Ein italienischer Lkw-Fahrer fuhr auf einen ungarischen LkW auf. Die Feuerwehr befreite den Italiener aus dem deformierten Fahrerhaus. Er hatte sich leicht verletzt. Durch den Unfall riss der Tank des italienischen Lkw auf und zirka 2.000 Liter Dieselkraftstoff liefen aus. Die Einsatzkräfte dichteten den Tank ab, sicherten den ausgelaufene Kraftstoff mit Ölbindemittel ab und pumpten ihn anschließend in ein Auffangfass.

Bei den ersten beiden Unfällen waren etwa 35 Kräften von Feuerwehr und Rettungsdienst Hannover im Einsatz. Noch mal 20 Feuerwehrleute wurden beim Folgeunfall eingesetzt. Insgesamt waren elf Lkw an den Unfällen beteiligt. Die Autobahn 2 blieb aufgrund der Bergungsarbeiten für zirka acht Stunden voll gesperrt.

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