Mann bei Unfall mit Streifenwagen getötet

Jever (NI) – Am Sonntagmorgen ist ein 23-Jähriger in Jever (Kreis Friesland) von einem Streifenwagen erfasst worden. Er erlag noch an der Unfallstelle seinen Verletzungen. Der Mann war in Folge eines Streit mit drei weiteren Männern auf die Fahrbahn gelaufen. Das Technische Hilfswerk (THW) sperrte den Unfallort ab und leuchtete ihn für die Unfallaufnahme aus.

In Jever ist ein Mann vor einen Streifenwagen gelaufen und getötet worden. (Symbolfoto: Thomas Weege)Der aus Jever stammende Getötete hatte die drei Männer aus Wilhelmshaven zuvor bei einem Diskobesuch in Sande kennengelernt und sich mit ihnen ein Taxi genommen. Die Vier gerieten in dem Fahrzeug in einen Streit, der nach dem Halt am Straßenrand fortgeführt wurde. Der 23-Jährige lief, ohne auf den Verkehr zu achten, hinter dem Taxi auf die Fahrbahn. Zu diesem Zeitpunkt befuhr ein Streifenwagen der örtlichen Polizei die Straße stadtauswärts. Der VW-Bus der Ordnungshüter erfasste den Mann frontal und schleuderte ihn auf die Fahrbahn. Das Unfallopfer wurde erlitt durch den Aufprall tödliche Verletzungen. Die beiden Polizeibeamten, die ohne Nutzung von Sonderrechten unterwegs waren, erlitten einen Schock.

Die Unfallaufnahme übernahmen Kollegen aus dem Nachbarlandkreis Wittmund, um eine Befangenheit auszuschließen. Sie führen auch die weitergehenden Ermittlungen zum Unfallhergang. Die Staatsanwaltschaft Oldenburg hat den Streifenwagen sichergestellt. Der THW-Ortsverband Jever war mit 13 Helfern, drei Fahrzeugen und einem Lichtmastanhänger im Einsatz. . (Symbolfoto: Thomas Weege)

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