Mädchen im Schlamm versunken

Feldkirchen (BY) – In einer dramatischen Rettungsaktion konnten Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr und First Responder am Samstagabend ein junges Mädchen aus einem Baggersee in Feldkirchen (Kreis München) retten. Das Kind war in Ufernähe im Schlamm versunken und konnte sich aus eigener Kraft nicht mehr befreien.

Rettung über Steckleiterteile. Foto: FF Feldkirchen
Die Kräfte der Feuerwehr Feldkirchen gehen über ausgelegte Steckleiterteile vor, um das im Schlamm versunkene Mädchen zu retten. Foto: FF Feldkirchen

Nachdem der Notruf gegen 18.15 Uhr eingegangen war, wurden die Feuerwehr Feldkirchen, eine First-Responder-Gruppe sowie ein spezieller Kinder-Notarzt der Berufsfeuerwehr München zum Kieswerk in Feldkirchen entsandt. Die First Responder beruhigten das Mädchen.

Zwei Aktive bringen das Mädchen in Sicherheit. Foto: FF FeldkirchenDa die Retter auch im Schlamm zu versinken drohten, legten sie eine vierteilige Steckleiter in die weiche Masse,

Zwei Feuerwehrmännern gelang es, über die Leiter das Opfer zu erreichen. Mit Schaufeln und Spaten buddelten sie das Mädchen frei. Um es vor einer weiteren Unterkühlung schützen, hatten die Helfer den Oberkörper des Mädchens zuvor in eine Decke gehüllt.

Nachdem alle Beteiligten das sichere Ufer wieder erreicht hatten, wurde das Kind in eine Münchener Klinik eingeliefert. Bis auf eine Unterkühlung erlitt sie keine schwerwiegenden Verletzungen.

5 Kommentare zu “Mädchen im Schlamm versunken”
  1. schnubbiit

    Die Retter nicht angegurtet, so etwas sollte man nicht online stellen.

  2. LadderKingKarl

    Warum soll man nichts online stellen, was mal nicht korrekt gelaufen ist? Ist es dann nicht passiert? Erst, wenn Menschen – so wie Du – solche Fehler erkennen, sich Gedanken darüber machen, sie benennen, können sie beim nächsten Mal abgestellt werden.

    Sie aber totschweigen, das bringt keinem etwas.

  3. AmFalschenEndeGespart

    Also warum sollte er die kleine nicht retten? Typisch Deutsche Einstellung: das steht so geschrieben das muss so oder wo steht das ist das erlaubt? Zum brechen! Sorry aber in unserem Geschäft geht es um Menschenleben und dann ist es manchmal wichtig auch zu sagen ok das Risiko ist kalkulierbar ich mache das so und riskiere etwas meiner Sicherheit damit jemand auf jedenfall überlebt! Dies soll nicht heissen das ich ohne Atemschutz in ein Haus im Vollbrand reinrennen würde aber schon das wie auf dem Bild!

  4. Naja, da steht man sollte es nicht online stellen! Das macht doch schon einen Unterschied!

    Aber, Ihr habt auch Recht! Es steht klar geschrieben: ZUR RETTUNG VON MENSCHENLEBEN DAF VON DER UVV ABGEWICHEN WERDEN!

    Zudem: Was würde ein Gurt hier nutzen? Es ist gut zu erkennen, dass die Männer deutlicher größer und schwerer sind als das Kind… Deshalb kann man

    a) eine Ertrinkungsgefahr in dem Fall wohl ausschließen – bei Eis wäre das
    natürlich anders!
    b) Wären aufgrund der beschriebenen Lange wohl Brustgrurte erforderlich – die
    sind aber selten vorhanden – auf andere Rettungsmittel zu warten wäre hier
    wohl kaum angemessen gewesen!!!

  5. Dedede

    Denke auch das das Risiko recht kalkulierbar war (von den Fotos her) allerdings siehts nun auch nicht danach aus das das Mädchen direkt eingesunken wäre zumal sie sich an der Leiter noch festhält.
    Ich denke das die Person die sich auf der Leiter befindet einen guten Grund hatte direkt vorzugehen ohne noch schnell eine Sicherung anzulegen.

Hinterlasse einen Kommentar