Kurios: Flugbefeuerung gaukelt Großbrand vor

Emden (NI) – Großalarm am Montagmorgen für die Feuerwehr der kreisfreien Stadt Emden. Ein Passant hatte eine unklare Rauchentwicklung und starken Feuerschein über einem Wohnhaus entdeckt und den Notruf gewählt. Doch anstatt eines Dachstuhlbrandes fanden die Einsatzkräfte eine ganz andere, kuriose Ursache für die Feuermeldung vor.

Feuerwehr. Symbolfoto: Thomas WeegeDie vom Anrufer getätigten Aussagen ließen in der Leitstelle einen Brand größeren Ausmaßes vermuten. So setzte der Disponent mehrere Einheiten der Emder Feuerwehr in Bewegung. Erst vor wenigen Tagen hat nur zwei Straßen weiter das Dach eines Mehrfamilienhauses gebrannt. Die Feuerwehr rettete damals eine schlafende Frau aus dem brennenden Gebäude.

An der gemeldeten Adresse im Stadtteil Barenburg konnte diesmal aber zügig Entwarnung gegeben werden. Immerhin konnten die rund 25 Feuerwehrleute die Meldung nachvollziehen. Der Qualm drang aus einem Schornstein und der “Feuerschein” stammte von der Anflugbefeuerung des in der Nähe gelegenen Landeplatzes für Rettungshubschrauber am Emder Klinikum. Nachdem sich die Situation in Wohlgefallen aufgelöst hatte, konnte der Einsatz beendet werden. (Symbolfoto: Thomas Weege)

Kommentare zu diesem Artikel

  1. wie geil… aber besser so als das der Dachstuhl wirklich in Vollbrand steht..

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  2. der Meinung bin ich auch, hätte nicht lange gefackelt und auch so reagiert!

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  3. Die Person hat richtig gehandelt is meine Meinung 🙂

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  4. Ist hier letztens auch bei nem Krankenhaus passiert.

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  5. ich sag nur eins: “Lieber einmal umnsonst ausgerückt, als dass wirklich etwas passiert ist!”

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  6. …und dabei ist die Richtigkeit der Reaktion gar nicht infrage gestellt!

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  7. Und nun wird – wie ich unsere Juristen kenne, der “Brandmelder” angezeigt und zu 160h Arbeit , ersatzweise 4 Wochen Knast, verdonnert.

    Merke: in diesem Staat ( bzw. bei den Urteilen ) ist es besser den Blick immer am Boden zu haben und nix zu sehen

    PS: Staatsanwalt..
    ist natürlich nur meine Meinung und gilt nicht als Juristenschelte oder Aufforderung Hilfeleistung zu unterlassen.

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  8. Lieber 1 mal zu oft ausgerückt als 1 mal zu wenig!

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  9. @ralf engelert
    OK

    Sagt wer?

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