Küchenbrand führt zu Großalarm

Verden/Aller (NI) – Ein Küchenbrand in einem Mehrparteienwohnhaus in Verden (bei Bremen) ist am späten Donnerstagnachmittag glimpflich ausgegangen. Erste Befürchtungen der Einsatzkräfte, die Mieterin und ihre Kinder befänden sich noch in der verqualmten Wohnung, bestätigten sich nicht. Rund 100 Einsatzkräfte kamen bei dem Brand, der gegen 17.30 Uhr entdeckt wurde, zum Einsatz.

BlaulichtEine Nachbarin erreichte die Frau noch während der Löscharbeiten am Telefon und konnte Entwarnung geben. Angesichts ihrer ausgebrannten erlitt sie allerdings einen leichten Schock. Andere Bewohner des Sechs-Parteienwohnhauses kamen nicht zu Schaden. Sie wurden in Sicherheit gebracht und von einer Schnelleinsatzgruppe des Rettungsdienstes in eigens aufgebauten Zelten betreut.

Die Polizei nahm noch während der Löscharbeiten erste Ermittlungen auf. Demnach dürfte ein angelassener Herd die Ursache des Brandes gewesen sein. Ein Kochtopf mit Essen hatte sich darauf entzündet und Teile des Kücheninventars in Brand gesetzt. Die gesamte Wohnung wurde durch Rauchgas in Mitleidenschaft gezogen. Der Schaden beläuft sich nach ersten Schätzungen der Polizei auf zirka 50.000 Euro.

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