Krabben im ICE auf Wanderschaft

Göttingen (NI) – Mehrere 20 Zentimeter große Wollhandkrabben sind am Sonntagabend aus einem umgekippten Behälter in einem ICE entwichen. Die Tiere gingen im Zug auf Wanderschaft und mussten wieder eingefangen werden.

Zwei Chinesen aus Tübingen waren mit der ungewöhnlichen Fracht im ICE von Hamburg nach Stuttgart unterwegs. Das Zugpersonal hatte den umgekippten Behälter und die freilaufenden Krabben bemerkt. Zehn Krabben konnten wieder eingesammelt werden. Weitere waren noch abgängig und wurden nicht gefunden.

Am Bahnhof Göttingen übergaben Bahnmitarbeiter die Krabben der Bundespolizei zur Erstversorgung. Zum artgerechten Transport mussten die Krabben in Salzwasser gelagert werden. Anschließend wurden sie der Tierrettung der Feuerwehr Göttingen übergeben.

Die beiden Chinesen konnten weiterreisen, müssen aber für die entstandenen Kosten aufkommen. Immerhin wurde den eingefangenen Krabben der Kochtopf erspart. In der chinesischen Küche gelten Wollhandkrabben als begehrte Delikatessen.

Die eingefangenen Krabben. Foto: Polizei
Die eingefangenen Krabben. Foto: Polizei
2 Kommentare zu “Krabben im ICE auf Wanderschaft”
  1. Christian

    Und in Deutschland gelten Wollhandkrabben als invasive Art!! Da muss keine Tierrettung kommen und die Chinesen sollten dafür verknackt werden dass sie die Tiere lebend durch das Land kutschieren.

Hinterlasse einen Kommentar

Das könnte dich auch interessieren: