Kohlenmonoxid-Austritt nach Verpuffung

Herdecke (NW) – Eine Pellet-Heizung in einem Fußballvereinsheim in Herdecke (Ennepe-Ruhr-Kreis) hat am Wochenende zum wiederholten Mal einen gefährlichen Austritt von Kohlenmonoxid verursacht. In beiden Fällen war dem Schadstoffaustritt eine Verpuffung vorausgegangen.

Feuerwehr. Symbolfoto: Thomas WeegeMitglieder des Fußballvereins wollten sich am Samstagabend eigentlich in ihrem Vereinsheim ein Fußballspiel im Fernsehen ansehen. Ein lauter Knall unterbrach dann denn Fußballabend abrupt. Stattdessen rückte die Feuerwehr an.

Kurz nach dem Knall breitete sich Rauch aus. Die Fußballer brachten sich in Sicherheit und riefen die Feuerwehr, welche wenig später in Zugstärke eintraf. Atemschutzgeräteträger fanden eine beschädigte Heizungsanlage im Gebäude vor und stellten weiterhin eine erhöhte Konzentration Kohlenmonoxid bei Messungen fest. Das Gas ist geruchslos, brennbar und hochgiftig.

Dieser Vorfall war nicht der erste in dem Vereinsheim. Bereits knapp zwei Wochen zuvor war es zu einem ähnlichen Vorfall gekommen. Damals hatte eine Bewohnerin aus einer angrenzenden Wohnung den Gasaustritt bemerkt. Auch da stellte die Feuerwehr Schäden an der Heizung fest, die von einer Verpuffung stammten. Die Anlage verfeuert zur Wärmeerzeugung kleine Presslinge aus Holzspänen, sogeannte Pellets. Die Gründe für die Vorfälle sind noch unbekannt. (Symbolfoto: Thomas Weege)

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