Junge Frau stirbt bei Unfall auf A 27

Achim (NI) – Für die Beifahrerin eines Kleinwagens endete ein Verkehrsunfall am Ende eines Staus auf der A 27 in Höhe der Anschlussstelle Achim-Nord (Kreis Verden) am Mittwochmorgen tödlich. Für die 27-Jährige kam jede Hilfe zu spät. Der 25-jährige Fahrer des Opel Corsa, in dem die junge Frau saß, schwebt in akuter Lebensgefahr. Ein Ehepaar, das ebenfalls an dem Unfall beteiligt war, steht unter Schock. Ein 29-jähriger Audi-Fahrer erlitt ein Schleudertrauma, konnte inzwischen aber wieder aus dem Krankenhaus entlassen werden.

Vier Autos waren an dem folgenschweren Auffahrunfall gegen 10 Uhr beteiligt. Wie es dazu kam, ist noch unklar. Die Autobahnpolizei ließ die Richtungsfahrbahn Hannover-Bremen für mehrere Stunden komplett sperren, um die komplexe Unfall- und Spurensituation zu entwirren. Ein unabhängiger Gutachter und ein fotogrammetrisches Messverfahren sollen den Beamten dabei helfen.

Als vorläufiger Verursacher des Unfalles gilt ein 56-jähriger Mann, der das Stauende zu spät erkannte, trotz Vollbremsung mit seinem VW-Passat auf den Opel Corsa auffuhr und ihn und die beiden anderen Autos zusammen schob. Allem Anschein nach stand der Mann zum Zeitpunkt des Unfalles unter Alkoholeinfluss. Ein Vortest am Alcomaten ergab einen Wert von 1,07 Promille, den genauen Grad der Alkoholbeeinflussung soll ein Gutachter klären. Ein Richter ordnete die Entnahme einer Blutprobe an. Der Mann überstand die folgenschwere Karambolage als einziger unverletzt.

Neben mehreren  Streifenwagen der Polizei kam an der Unfallstelle auch die Achimer Feuerwehr zum Einsatz. Anfängliche Befürchtungen, dass eins der beteiligten Unfallautos brennen würde, bestätigten sich jedoch nicht. Die Helfer konnten sich daher auf das Abstreuen der von Sprit und Öl verschmutzten Fahrbahn beschränken.

2 Kommentare zu “Junge Frau stirbt bei Unfall auf A 27”
  1. Redaktion Feuerwehr-Magazin

    Der 25-Jährige, dessen Beifahrerin sofort bei dem Unfall gestorben war, ist am Donnerstagabend seinen schweren Verletzungen in einer Klinik erlegen. Das teilte die Polizeiinspektion Verden/Osterholz mit.

  2. Björn Wölk

    … und das nur, weil einer mal wieder den Hals nicht vollbekam!!!!!!!!!
    Das mitgefühl gelte den Angehörigen.

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