Hundestaffeln retten Mann das Leben

Geseke (NW) – Am Sonntag-Abend meldete ein Altenheim in Geseke, Kreis Soest, einen 75-Jährigen Mann als vermisst. Nach 18 Stunden langer Suche fanden Rettungshunde den demenzkranken Senior. Er kam stark unterkühlt in ein Krankenhaus.

Nach der Meldung des Altenheimes bei der Polizei gegen 20.30 Uhr suchte die Polizei zunächst die direkte Umgebung des Heimes ab. Gegen 02.00 Uhr alarmierte die Leitstelle Soest die Rettungshundestaffel der Feuerwehr Iserlohn. Nach einer kurzen Lagebesprechung war den Iserlohner Hundeführern klar, dass es auf jede Minute ankam. Der Vermisste hielt sich nur mit einem Pullover bekleidet seit Stunden bei strömenden Regen draußen auf.

Iserlohner Rettungshundestaffel im Einsatz. Foto: Feuerwehr Iserlohn Die Mantrailer der Rettungshundestaffel der Feuerwehr Dortmund versuchten zunächst eine Laufrichtung des Mannes festzustellen. Ein Waldgebiet durchkämmten die Einsatzkräfte mit ihren Hunden noch in der Nacht und bei starken Regenfällen. Allerdings ohne Erfolg.

Nach einer kurzen Pause während einer Lagebesprechung am frühen Morgen setzten die Mannschaften ihre Suche fort. Mit Unterstützung eines Polizeihubschraubers nahmen sie sich weitere Waldgebiete vor. Gegen 13.40 Uhr fanden die Kräfte mit Hilfe eines „Mantrailer-Hundes“ den Vermisste in einem Graben an einer stark befahrenen Straße.

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