Hochwasser: Es rücken immer noch Helfer aus

Essen/Magdeburg (NW/ST) – Seit Wochen hält die Flutkatastrophe Deutschland in Atem. Mehr als 82.000 Feuerwehrleute kamen bisher zum Einsatz. Während vielerorts der Katastrophenalarm aufgehoben wurde, wird immer noch spezielles Gerät und Personal benötigt. Am Sonntag rückten noch einmal Kräfte der Feuerwehr Essen mit ihrer Hochleistungspumpe nach Magdeburg aus.

Im Magdeburger Ortsteil Berliner Chaussee führt ein Entwässerungskanal an der Bundesstraße 1 einen stark erhöhten Wasserstand. Dort drohten die Keller in dem Ortsteil vollzulaufen. Um dies zu verhindern, wurde aus Essen am Sonntag eine Hochleistungspumpe mit einer Leistung von 10.000 Liter pro Minute angefordert. 15 Einsatzkräfte machten sich darauf mit der Pumpe auf den Weg nach Sachsen-Anhalt.

In Magdeburg ist nach der großen Flutkatatstrophe immer noch überörtliche Hilfe gefragt. Hier bauen Kräfte der Feuerwehr Essen eine dreifache Förderleitung mit A-Druckschläuchen auf. Foto: Feuerwehr Essen
In Magdeburg ist nach der großen Flutkatatstrophe immer noch überörtliche Hilfe gefragt. Hier bauen Kräfte der Feuerwehr Essen eine dreifache Förderleitung mit A-Druckschläuchen auf. Foto: Feuerwehr Essen

Um die Wassermassen auch wegfördern zu können, musste eine rund zwei Kilometer lange Schlauchleitung mit A-Schläuchen verlegt werden und das dreifach. Die Schläuche mit einem Durchmesser von 110 Millimetern münden in einen Seitenarm der Elbe. Der Einsatz der Ruhrpottfeuerwehr in Ostdeutschland ist bislang von Erfolg gekrönt, da die Kellerräume allesamt trocken geblieben sind. Für Freitag plant die Essener Feuerwehr einen Austausch des Personals.

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