Großbrand: Schaum hilft nach Einsturz

Nordhorn (NI) – Eine weithin sichtbare Rauchsäule wies den Feuerwehrleuten aus Nordhorn (Kreis Grafschaft Bentheim) ihren Weg, als sie am Karfreitag zu einem Supermarktbrand alarmiert wurden. Aufgrund der Leichtbauweise des Supermarktes und der damit verbundenen schnellen Ausbreitung des Feuers konnte das Ausbrennen des Gebäudes nicht verhindert werden. Insgesamt war die Feuerwehr mit einem Großaufgebot von 100 Kräften und 20 Fahrzeugen in den Einsatz eingebunden.

Einsatzkräfte während der Löscharbeiten bei einem Supermarktbrand in Nordhorn. Foto: Konjer
Einsatzkräfte während der Löscharbeiten bei einem Supermarktbrand in Nordhorn. Foto: Konjer

Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stand die komplette linke Seite des Supermarktes bereits in Flammen. Dabei drohte das Feuer sich auf das gesamte Gebäude auszubreiten. Ebenso waren zwei angrenzende Firmengebäude in Gefahr. Die Feuerwehren aus Nordhorn und Brandlecht bauten mehrere Riegelstellungen auf.

Da die Hubrettungsbühne (HRB 32) der Feuerwehr Nordhorn aufgrund eines Unfallschadens nicht zur Verfügung stand, unterstützte die Bad Bentheimer Wehr mit ihrer HRB 32 die Löscharbeiten. Des Weiteren half die Brandweer Denekamp aus den Niederlanden.

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Trotz aller Bemühungen der eingesetzten Feuerwehren breiteten sich die Flammen auf das gesamte Supermarktgebäude aus. Kurz darauf stürzte das Dach ein. Das erschwerte die weiteren Löscharbeiten, da nicht mehr alle Brandherde gezielt bekämpft werden konnten.

Einsatz von Leichtschaum während eines Supermarktbrandes in Nordhorn. Foto: Konjer
Einsatz von Leichtschaum während eines Supermarktbrandes in Nordhorn. Foto: Konjer

Die Einsatzleitung alarmierte daraufhin die Feuerwehr Schüttorf hinzu, um Schaum als Löschmittel einsetzen zu können. Zusammen mit der HRB 32 brachten die beiden Einheiten großflächig Leichtschaum auf die Gebäudereste auf. Nach fünf Stunden konnte “Feuer aus” gemeldet werden.

Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen und schließt Brandstiftung nicht aus. Der Schaden beläuft sich auf über 800.000 Euro.

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