Großbrand auf Essener Schrottplatz

Essen (NW) – Ein Großfeuer hat am Sonntag vielen Feuerwehrleuten und Anwohnern in Essen-Kray den Ruhetag ruiniert. Auf einem Schrottplatz war am frühen Morgen ein Feuer ausgebrochen. Der Brand bescherte der Feuerwehr enorm viel Arbeit, den Anwohnern eine unangenehme Geruchsbelästigung. Mehrere Feuerwehren aus dem Ruhrgebiet waren im Einsatz.

Ein Großfeuer auf einem Schrottplatz in Essen-Kray beschäftigte am Sonnatg mehrere Feuerwehren aus dem Ruhrgebiet. (Foto: Mike Filzen/Feuerwehr)Auf einer Fläche von rund 800 Quadratmetern war einen Schrotthaufen aus Altmetall in Brand geraten. Der Haufen war bis zu zehn Meter hoch aufgeschichtet. Entsprechend schwer gestalteten sich auch die Löscharbeiten. Mit zwei Baggern schichteten Mitarbeiter des Schrottverwerters den Metallberg um. Die Rauchentwicklung war enorm, jedoch stieg wegen der Wetterlage der Qualm nicht hoch in den Himmel, sondern zog nah am Boden ab. Den Brandgeruch konnte man noch in Recklinghausen wahrnehmen. So wurden die Anwohner per Rundfunkdurchsagen und Lautsprecherdurchsagen der Polizei aufgefordert, Fenster und Türen geschlossen zu halten. Im Laufe des Vormittags konnte diese Vorsichtsmaßnahme wieder aufgehoben werden. Das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen führte mit einem Messfahrzeug Schadstoffmessungen durch. Die zulässigen Höchstwerte wurden aber nirgends überschritten.

Die Berufsfeuerwehr Essen bekam unter anderem auch Unterstützung von ihren freiwilligen Einheiten. Desweiteren rückte aus Gelsenkirchen ein Tanklastzug mit Schaummittel an, um die verbrauchten Mengen wieder aufzufüllen. Die Bochumer Feuerwehr hatte ein Tanklöschfahrzeug zur Einsatzstelle entsandt. Wodurch der Schrotthaufen sich entzündet hat ist noch unklar. (Foto: Mike Filzen/Feuerwehr)

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