Gefahrguteinsatz im Chemieraum

Lauenbrück (NI) – In der Fintauschule in Lauenbrück (Kreis Rotenburg/Wümme) traten am Mittwoch-Vormittag Dämpfe des sehr giftigen und stark ätzenden des Stoffes Brom aus. Dadurch verletzten sich drei Lehrkräfte und der Hausmeister. Die etwa 300 Schüler sammelten sich zunächst in der Turnhalle, die Feuerwehr rückte mit einer Gefahrguteinheit an.

Foto: PolizeiEin 26-Jähriger Referendar stellte gegen 11.30 Uhr den Chemikaliengeruch fest. Zwei Lehrkräfte (52,43) sowie der Hausmeister (43) kamen daraufhin in den Chemieraum. Die vier Personen klagten schnell über Unwohlsein und gereizte Atemwege. Der Rettungsdienst brachte sie später zu weiteren Untersuchungen in ein Rotenburger Krankenhaus.

Die angerückte Freiwillige Feuerwehr Lauenbrück erkundete mit Atemschutz die Gefahrenstelle und machten einen beschädigten Brom-Behälter als Ursache des Schadstoffaustrittes aus. Der Einsatzleiter forderte zur Unterstützung den Gefahrgutzug mit Chemie-Fachberater aus Zeven an.

Zur Sicherung des Brom-Behälters steckten die Gefahrgutspezialisten ihn in ein Übergefäß. Der Einsatz wurde von ständigen Schadstoffmessungen begleitet.

Foto: PolizeiDie Polizei nahm Ermittlungen zur vorschriftsmäßigen Lagerung des giftiges Stoffes auf.

Im Einsatz waren etwa 30 Kräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst. Auch Kreisbrandmeister Jürgen Lemmermann und der Rotenburger Abschnittsleiter Dieter Hunold machten sich vor Ort ein Bild von der Lage.

(Quelle und Fotos: Polizei Rotenburg)

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