Gefahrguteinsatz an österreichischer Grenze

Bad Reichenhall (BY) – Für einen Großeinsatz von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei sorgte am Donnerstagnachmittag bei Bad Reichenhall (Berchtesgadener Land) eine zunächst unbekannte Flüssigkeit, die aus einen türkischen Gefahrgut-Sattelzug tropfte. Der 54-jährige Lkw-Fahrer klagte über Atembeschwerden.

Gegen 14 Uhr bemerkte die Polizei am deutsch-österreichischen Grenzübergang Walserberg, dass von der Ladefläche des Gefahrguttransporters eine Flüssigkeit lief. Daraufhin ließen die Beamten Gefahrgutalarm auslösen und sperrten den Parkplatz, auf dem das Gespann gestanden hat.

Dekoneinsatz an Grenzübergang. Foto: BRKAm Einsatzort wurde der Bereich um den Transporter weiträumig abgesperrt. Einsatzkräfte gingen mit Schutzanzügen und Atemschutz vor, um Messungen durchzuführen. Dann wurde die Ladefläche mittels eines Gablstapler leer geräumt und wieder gemessen. Die Trupps gaben zumindest teilweise Entwarnung. Es handelte sich zwar um einen Stoff, dessen Einwirkung zu Haut- und Augenreizungen führen kann. Aber nur durch längerfristigen Kontakt.

Der Gefahrstoff war aus einem defekten Kunststoffcontainer ausgetreten. Immerhin 200 Liter verteilten sich auf der Ladefläche. Die Feuerwehr konnte die ausgelaufenen Flüssigkeit binden und den Rest aus dem Behälter pumpen.

Den 54-Jährige aus Istanbul versorgte eine Notärztin am Einsatzort. Von den freiwilligen Feuerwehren aus Bad Reichenhall und Piding waren run 70 Kräfte im Einsatz. (Quelle und Foto: BRK)

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