Gebäude erst überflutet, dann einsturzgefährdet

Asperg (BW) – Ein historisches Gebäude in Asperg (Kreis Ludwigsburg) galt am Donnerstag nach einem Wasserrohrbruch zeitweilig als akut einsturzgefährdet. Das Wohn- und Geschäftshaus aus dem 17. Jahrhundert sowie mehrere umliegende Häuser mussten geräumt werden. Kräfte des Technischen Hilfswerks konnten die Mauern noch rechtzeitig abstützen.  

THW-Helfer bringen Stützholz in den Keller eines Hauses in Asperg. Foto: Benjamin BeytekinIn der Nacht zum Donnerstag war nach dem Wasserrohrbruch der Keller eines Wohn- und Geschäftshauses vollgelaufen. Die Feuerwehr pumpte den Keller leer, nachlaufendes Wasser führte jedoch in den Morgenstunden zu einer erneuten Überflutung der Räume.

Nach Meinung der Feuerwehr war das Gebäude, in dem eine Gaststätte und mehrere Wohnungen untergebracht sind, dabei so in Mitleidenschaft gezogen worden, dass es einzustürzen drohte. Nach dieser Einschätzung wurden das Technische Hilfswerk und zwei Statiker verständigt. Die Polizei sperrte die Umgebung ab. Nachdem die Statiker die Einsturzgefahr bestätigt hatten, gelang es den Helfern des Technischen Hilfswerks noch am Nachmittag, die Kellerräume vollständig abzustützen und die Einsturzgefahr zu bannen. Die acht Anwohner sollten bis zum Abend wieder in ihre Wohnungen zurückkehren können.

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