Fischgroßhandel in Hamburg ausgebrannt

Hamburg – Eines der bekanntesten Fischgeschäfte Hamburgs ist in der Nacht zum Ersten Weihnachtsfeiertag ein Raub der Flammen geworden. Zunächst brannte nur Verpackungsmüll im Außenbereich. Als die Feuerwehr eintraf stand schon der Verkaufs- und Bistrobereich des Traditionsunternehmens in Flammen. Ein Übergreifen auf die Produktionshalle konnten die Einsatzkräfte jedoch rechtzeitig verhindern.

Als die Feuerwehr mitten in der Weihnachtsnacht alarmiert wurde, sollten zunächst nur Verpackungsmaterialien unter einer überdachten Ladezone brennen. Doch schon auf der Fahrt zur Einsatzstelle im Stadtteil Bahrenfeld ließ sich ein deutlich größeres Ausmaß erahnen. Bei der Ankunft auf dem Firmengelände des Fischhändlers hatten die Flammen bereits auf einen Kühlcontainer sowie das Gebäude übergegriffen. In der 600 Quadratmeter großen Halle sind die Verwaltung, der Verkaufsbereich und ein Bistro untergebracht. Die Flammen schlugen hoch in den Himmel und drohten auf die direkt angebaute Lager- und Produktionshalle überzugreifen.

Drei Löschzüge der Berufsfeuerwehr sowie drei freiwillige Wehren konnten ein Übergreifen verhindern. Sie setzten mehrere C- und B-Rohre sowie Wenderohre über Drehleitern ein. Der massive Löschwassereinsatz zeigte schnell Erfolg. Dennoch ist der Schaden enorm. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Im Ausbruchsbereich gab es zahlreiche elektrische Anlagen. Hinweise auf ein Fremdverschulden liegen bislang nicht vor. (Foto: Heiner Lahmann)

6 Kommentare zu “Fischgroßhandel in Hamburg ausgebrannt”
  1. Da haste recht gerade der Brand in Hamburg Harburg war ja schon der hammer

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