Feuerwehr muss bei Wohnhausbrand zusehen

Schwerinsdorf (NI) -Ein Einfamilienhaus brannte am Mittwoch in Schwerinsdorf (Kreis Leer) komplett aus. Auf dem Dach befand sich großflächig eine Photovoltaikanlage. Deswegen entschied sich die Wehr aus Eigenschutz gegen einen massiven Löscheinsatz und mussten einige Zeit der Brandausbreitung tatenlos zusehen.

Foto: www.feuerwehrpage.comGegen 10.20 Uhr meldete ein Anwohner der Feuerwehr einen Zimmerbrand. Daraufhin rückten die Wehren aus Schwerinsdorf und Hesel aus. Beim Eintreffen der ersten Kräfte brannte es tatsächlich in einem Zimmer. Dann breitete sich der Brand aber über Zwischendecken schnell auf das Dach aus. Die Wehren aus Firrel, Holtland, Brinkum, Neukamper- fehn sowie aus Remels rückten zur Verstärkung an.

Auf dem Dach des Gebäudes befand sich eine Photovoltaikanlage. Deswegen unterbrachen die Kräfte die Löscharbeiten. “Das Risiko, bei dem Löscheinsatz einen elektrischen Schlag zu bekommen, war einfach zu groß”, sagte Einsatzleiter Sirke Siebens gegenüber der Ostfriesen-Zeitung.

Foto: www.feuerwehrpage.comErst als die Einsatzleitung keine Gefahr mehr von der Photovoltaikanlage ausgehen sah, setzten die Einsatzkräfte die Löscharbeiten fort. Doch bis dahin hatten die Flammen das Gebäude zum Großteil zerstört. Gegen 17.30 Uhr neigte sich der Einsatz dem Ende zu.

Eine Fotgalerie zu dem Brand finden Sie auf www.feuerwehrpage.com.

In der März-Ausgabe des Feuerwehr-Magazins berichten wir, worauf bei Einsätzen an Photovoltaik-Anlagen geachtet werden sollte.

Ein Kommentar zu “Feuerwehr muss bei Wohnhausbrand zusehen”
  1. Christian Patzelt

    In den Medien und einigen Foren wurde das Vorgehen der Feuerwehr bei diesem Brand diskutiert und kritisiert. Jetzt nimmt der Einsatzleiter der FF Hesel auf der Internetseite der Feuerwehr Stellung zu dem Einsatzverlauf und den Maßnahmen zur Brandbekämpfung.

    http://www.feuerwehr-hesel.de/einsatzinfo.shtml

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