Feuerwehr Essen hat “tierisch” viel zu tun

Essen (NW) – Die Feuerwehr Essen  konnte sich in der Zeit zwischen Donnerstagabend und Freitagmorgen nicht über Langeweile beklagen. Zwar gab es keine großen Brände oder schweren Unglücke, dafür aber gleich vier Tierrettungseinsätze binnen zwölf Stunden. Egal ob Katze, Fuchs oder Gans, allen Tieren konnte letzlich geholfen werden.

Am Donnerstagabend war es zunächst eine verletzte Katze, die in ein Tierheim transportiert werden musste. Ein Anrufer hatte die Samtpfote in Essen-Bredeney entdeckt und die Feuerwehr um Hilfe gebeten. Ohne große Aufregung wurde dieser Einsatz abgearbeitet.

Wenig später hatte ein Passant auf einem Parkplatz eine Gans entdeckt. Das Federvieh machte einen kranken Eindruck. So machte sich ein Löschfahrzeug auf den Weg und die Besatzung fing die Kanada-Gans ein. Zwar war der Vogel erstaunlich zahm und leistete keinerlei Gegenwehr, krank wirkte er aber keineswegs. So entschied der Einsatzleiter die Gans in einem Park wieder in die Freiheit zu entlassen.

Am Donnerstagmorgen war es wieder ein animalischer Notruf, der den Einsatz der Feuerwehr erforderlich machte. In einer Kindertagesstätte im Stadtteil Stoppenberg hatten Mitarbeiterinnen einen Fuchs eingesperrt. Das Wildtier hatte sich durch eine offene Tür in das Gebäude geschlichen. Ehe sich der Fuchs versah, schlossen ihn die Frauen in einen Bewegungsraum ein. Die Zeit bis zum Eintreffen der Feuerwehr überbrückte der pelzige Gast mit Frühsport, so die Feuerwehr. Dem Fuchsfang-Kommando der Feuerwehr machte der schlaue Fuchs aber einen Strich durch die Rechnung. Durch ein offen stehendes Fenster sprang das Tier ins Freie und verschwand.

Kaum war dieser Einsatz beendet, wurde der Feuerwehr erneut ein vermeintlich verletztes Tier gemeldet. Wieder war es eine Gans. Der Verdacht auf eine Verletzung konnte insofern nachvollzogen werden, da sich der Vogel in der Uni-Klinik eingefunden hatte. Auch in diesem Fall ließ sich die Gans problemlos von der Feuerwehr einfangen. Die Feuerwehrleute haben die Vermutung, dass es dieselbe Gans vom Vorabend sein könnte. Vorsichtshalber wurde das Tier einer Tierärztin vorgestellt, ohne jedoch eine Erkrankung oder Verletzung feststellen zu können. Der “Simulant” ist anscheinend an Menschenhand gewöhnt und bleibt zur weiteren Kontrolle und weiteren Abklärung in einem Tierheim. (Fotos: Feuerwehr Essen)

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