Produkt: Sonderheft: Technische Hilfeleistung nach Lkw-Unfällen
Sonderheft: Technische Hilfeleistung nach Lkw-Unfällen
Sonderheft+++Was es bei Lkw-Unfällen für Feuerwehrleute zu beachten gibt

Feuer in Düsseldorfer U-Bahn

Düsseldorf (NW) – Der Brand eines elektronischen Bauteils an einer U-Bahn hat am frühen Donnerstagnachmittag eine Vielzahl von Rettungskräften in Düsseldorf beschäftigt. Der U-Bahnverkehr wurde nach Eingang der Feuermeldung teilweise eingestellt, mehrere Bahnhöfe und Züge evakuiert. Zu löschen gab es aber nichts, der Brand war von selbst erloschen.

Als die Feuerwehrleitstelle die Notrufmeldung gegen 14.30 Uhr entgegennahm, wurde ein Brand im U-Bahnhof Osterstraße gemeldet. Darauf löste die Leitstelle Großalarm aus und entsandte zwei Löschzüge, den Rettungsdienst und mehrere Sonderfahrzeuge zur Einsatzstelle. Zusätzlich fuhr jeweils ein Löschzug zum Hauptbahnhof und zum Bahnhof in der Steinstraße. Die Rheinbahn-Leitstelle wurde ebenfalls informiert und stellte den unterirdischen Zugverkehr zwischen den beteiligten Bahnhöfen ein. Weiterhin machte die Bahnzentrale Lautsprecherdurchsagen und forderte die Bahnreisenden auf, die Bahnhöfe zu verlassen.

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Als die Feuerwehrkräfte die Osterstraße erreichten, war in dem Bahnhof jedoch kein Rauch sichtbar. Lediglich starker Brandgeruch konnte in der untersten Bahnsteigebene wahrgenommen werden. Dieser ging von einem Zug aus. Die Einsatzkräfte erdeten die Oberleitung und suchten das Schienenfahrzeug nach der Ursache ab. Außerhalb des Zuges stießen die Feuerwehrleute auf einen durchgeschmorten Kondensator, der als Ursache für den Alarm ausgemacht werden konnte. Das Bauteil brannte jedoch noch nicht und somit brauchte die Feuerwehr nicht weiter tätig werden.

Anders sah die Lage im U-Bahnhof am Hauptbahnhof aus. Dort war sehr wohl Rauch sichtbar. Auch ein deutlicher Geruch hing in der Luft. Der Bahnsteig wurde sicherheitshalber nach eventuell verletzten Personen abgesucht, jedoch wurden keine Verletzten gefunden. Die Feuerwehrleute kontrollierten mit dem Betreiber der U-Bahn die Tunnelröhre Richtung Bilk. Auch hier konnten keine Feststellungen gemacht werden. So wird angenommen, dass Rauch und Geruch durch den Fahrtwind der fahrenden Züge von einem Bahnhof in den anderen verschleppt wurden. Somit konnten die Einsatzkräfte von allen Bahnhöfen wieder abrücken und der U-Bahnverkehr konnte wieder aufgenommen werden. (Symbolfoto: Thomas Weege)

 

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