Fahrzeugbrand nach Zugunglück

Horst (SH) – Zugunfall in Horst (Kreis Steinburg) am Montagnachmittag: An einem Bahnübergang ist ein Pkw vom durchfahrenden Zug erfasst und mehrere hundert Meter weit mitgeschleift worden. Nach Polizeiangaben war die Autofahrerin in einer Kurve direkt vor dem Bahnübergang ins Schleudern gekommen und gegen einen Oberleitungsmast geprallt. Das Fahrzeug blieb auf den Bahngleisen stehen. Alle Insassen konnten das Fahrzeug verlassen, bevor der Zug es erfasste.

Nach dem Zusammenstoß begannen die Trümmer des Fiat Panda zu brennen. Die schnell am Einsatzort eintreffende Feuerwehr Horst konnte den Entstehungsbrand mit einem Pulverlöscher bekämpfen. Anschließend wurden die vom Brand betroffenen Teile noch mit etwa 600 Litern Wasser aus einem Tanklöschfahrzeug gekühlt und abgelöscht.

Der Lokführer und die Fahrerin des Pkw wurden vorsorglich in das Klinikum Elmshorn gebracht. Die rund 100 Insassen des Zuges kamen mit dem Schrecken davon. Die Bahnstrecken Hamburg-Flensburg und Hamburg-Kiel mussten während der Einsatz- und Bergungsarbeiten von 15.15 bis 17.30 Uhr voll gesperrt werden.Anschließend konnte zumindest ein Gleis wieder freigegeben werden.

Zugunfall in Horst: ein Pkw ist von einem Triebwagen mitgeschleift worden und brannte aus. Foto: Feuerwehr

 

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