Fahranfänger stirbt bei Unfall mit Schulbus

Melle (NI) – Am Freitagmorgen kam ein 18-Jähriger bei einem Verkehrsunfall in Melle (Kreis Osnabrück) ums Leben. Der Fahranfänger war mit seinem Pkw auf der Gegenfahrbahn mit einem Schulbus zusammengestoßen. Fünf Businsassen erlitten leichte Verletzungen.

Der dramatische Unfall ereignete sich gegen 7.55 Uhr. Mit seinem Renault Clio kam der 18-Jährige in einer Links-Rechts-Kurve ins Schleudern. Er geriet auf die Gegenfahrbahn, wo er mit der Beifahrerseite gegen die Front des Schulbusses stieß. Der Fahranfänger wurde im Wrack seines Pkw eingeklemmt.

Die Leitstelle in Osnabrück alarmierte ein Großaufgebot an Rettungskräften:  die freiwilligen Feuerwehren aus Melle und Neuenkirchen, einen Rettungshubschrauber, zahlreiche Fahrzeuge des Rettungsdienstes und den Einsatzleitwagen 2 des Landkreises. Die Feuerwehr begann umgehend nach ihrem Eintreffen mit der Befreiung des 18-Jährigen. Doch der junge Mann erlag noch an der Unfallstelle seinen Verletzungen.

Von den 40 Fahrgästen – im Alter von zehn bis 16 Jahren – musste der Rettungsdienst fünf behandeln. Sie hatten Prellungen erlitten. Drei Notfallseelsorger betreuten die Schüler. Auch Anwohner kamen zur Hilfe und führten die Jugendlichen von der Unfallstelle weg. Viele Eltern holten ihre Kinder direkt vom Unfallort ab. Einige wurden mit einem Ersatzbus zur Realschule Neuenkirchen gebracht und dort weiterhin psychologisch betreut.

Warum der 18-Jährige die Kontrolle über den Renault verloren hatte, konnte die Polizei noch nicht abschließend ermitteln. An dem Pkw entstand Totalschaden, auch der Bus wurde stark beschädigt. dauern an. (Symbolfoto: Nawi112/wikipedia)

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