Trotz sinkender Pegel noch keine Entwarnung

Bleckede / Alt Wendischthun (NI) – Teilweise Entspannung beim Hochwasser an der Elbe im Landkreis Lüneburg. Die Einsatzleitung der Feuerwehr Bleckede hat am Montagabend ihre Arbeit eingestellt, auch das Bürgertelefon ist nicht mehr besetzt. Trotz sinkender Pegelstände ist die Gefahr aber noch nicht endgültig gebannt: In der Nacht zu Dienstag mussten rund 220 Feuerwehrleute ein Aufschwemmen einer Straße in Alt Wendischthun verhindern.

So genanntes Qualmwasser drohte die Straße teilweise anzuheben. Mit mehr als 500 Tonnen Mineralgemisch, das per Radlader ausgebracht wurde, konnte das erfolgreich verhindert werden. Die Feuerwehren waren in der Nacht nicht nur mit der Sicherung der Straße beschäftigt, sondern auch mit dem Füllen von mehr als 9.000 Sandsäcken. Die Säcke liegen auch als Reserve für mögliche Einsätze bereit.

Nach Einschätzung von Bauingenieurin Karina Helms, Fachberaterin des NLWKN, ist die Situation der Deiche im Kreis Lüneburg nach wie vor beobachtungswürdig, aber “nicht dramatisch”. Die Deiche seien zwar durchweicht, aber stabil.

Die Feuerwehr bei Sicherungsarbeiten beim Hochwasser an der Elbe: In Bleckede hat die Einsatzleitung ihre Arbeit eingestellt, noch ist aber keine generelle Entwarnung gegeben worden. Foto: Feuerwehr
Die Feuerwehr bei Sicherungsarbeiten beim Hochwasser an der Elbe: In Bleckede hat die Einsatzleitung ihre Arbeit eingestellt, noch ist aber keine generelle Entwarnung gegeben worden. Foto: Feuerwehr
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