Eisrettungsversuch endet tödlich

Köln/Rosdorf (NWNI) – In mindestens zwei Fällen mussten am Wochenende Feuerwehren ausrücken, um ins Eis eingebrochene Hunde bzw. Menschen zu retten. In Köln starb ein 25-Jähriger beim Versuch, einen Hund aus dem Fühlinger See zu retten.

Rettung eines Hundes aus dem Eis in Rosdorf. Foto: Stefan RampfelDas Tier war auf der nur rund zwei Zentimeter dünnen Eisdecke eingebrochen. Der Mann brach bei einem Rettungsversuch selbst ein und versank. Seine Freundin war selbst bis zur Hüfte ins Wasser gegangen, musste jedoch einen Rettungsversuch abbrechen. Nach rund 40 Minuten konnten Feuerwehrtaucher den Körper des Mannes rund drei Meter von der Einbruchsstelle entfernt aufspüren und an die Oberfläche bringen. Unter Reanimationsbedingungen flog ihn die Besatzung eines Rettungshubschraubers in ein Krankenhaus. Dort starb er wenig später.

Wesentlich glimpflicher ging am Sonntag eine Eisrettung im niedersächsischen Rosdorf (Kreis Göttingen) aus. Ein Labrador-Schäferhund-Mischlingshund war in das Eis eines alten Baggersees eingebrochen. Etwa 20 Meter vom Ufer entfernt versuchte der Hund immer wieder auf das Eis zurück zu gelangen. Doch erst die Feuerwehr konnte helfen. Mit Hilfe von zwei Steckleiterleiten gelangte ein Feuerwehrmann zum Eisloch (Foto), zog den Hund aus dem Wasser und mit Hilfe eines Spineboards zurück ans Ufer. Hier wurde das Tier erst einmal in warme Decken gewickelt und in einem Feuerwehrfahrzeug aufgewärmt, bevor es zum Tierarzt ging.

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