Eisrettung: Kind in Graben gesucht

Dorsten (NW) – Ein herrenloses Kinderfahrrad neben einem größtenteils zugefrorenen Wassergraben ließ am Freitag in Dorsten (Kreis Recklinghausen) Schlimmes vermuten. Rund eine Stunde lang suchte die Feuerwehr, ausgerüstet mit Überlebensanzug und Wathose, nach einem möglichen Opfer. Die Suche musste am Ende ergebnislos abgebrochen werden.

Eisrettung: In Dorsten wird nach einem möglicherweise ins Eis eingebrochene Kind gesucht. Foto: Guido BludauEin Passant hatte das Rad entdeckt und bei der benachbarten Polizeiwache Alarm geschlagen. Ein Ertrinkungsunfall erschien plausibel. Der rund ein Meter tiefe Wallgraben ist großflächig, aber noch nicht vollständig eingefroren. Die Feuerwehr Dorsten rückte mit einem Großaufgebot an. Zwei Trupps gingen teils angeleint in das Wasser vor, per Axt und Einreißhaken zerstörten sie die Eisfläche, um das Gewässer systematisch abzusuchen. Zahlreiche Schaulustige beobachteten den Einsatz. Nach rund einer Stunde brach der Einsatzleiter die Suche ab, nachdem sich keine weiteren Anzeichen für einen möglichen Unfall ergeben hatten. “Nachdem wir das betroffene Gebiet durchsucht haben, gehen wir davon aus, dass kein Kind eingebrochen ist”, teilte ein Polizeisprecher mit. Gleichzeitig sprach er eine Warnung aus, Eisflächen sollten keinesfalls betreten werden. (Foto: Guido Bludau)

Weitere Artikel zum Thema:

Hinterlasse einen Kommentar

Das könnte dich auch interessieren: