Feuerwehrmann bei Explosion schwer verletzt

Ausgebrannte Boot. Foto: NonstopNewsKühlungsborn (MV) – Bei einer Explosion oder Verpuffung auf einem brennenden Boot ist am Dienstagmorgen ein 21-jähriger Feuerwehrmann in Kühlungsborn (Kreis Bad Doberan) schwer verletzt worden.

Auf Anfrage von Feuerwehrmagazin.de betonte Anja Frommholz, Pressesprecherin der Kreisverwaltung Bad Doberan, dass der Kamerad entgegen anders lautender Meldungen nicht in Lebensgefahr schwebe. Der Feuerwehrmann habe sich bei der Explosion im Boot schwere Gesichtsverletzungen zugezogen und sei umgehend in ein Krankenhaus gebracht worden.

Das rund zehn Meter lange Boot war auf dem Gelände des Jachthafens von Kühlungsborn am Morgen in Brand geraten. Während der Lösch- beziehungsweise Nachlöscharbeiten sei es unvermittelt zu der Explosion oder Verpuffung gekommen. Unklar ist, ob möglicherweise eine explodierende Gasflasche den Vorfall ausgelöst hat. Auch die Verpuffung eines Tanks sei denkbar, spekulierten örtliche Journalisten. (Foto: NonstopNews)

9 Kommentare zu “Feuerwehrmann bei Explosion schwer verletzt”
  1. Boenke OLM

    Ich verstehe nicht das mann einen so jungen unerfahrenen Feuerwehrmann da rein schickt.Als erstes prüfe ich doch wohl,ob da noch Tanks oder Gasflaschen vorhanden sind und wenn die Sache nicht klar ist schicke ich niemals Leute rein.Ich kann nach dem Foto auch nicht erkennen das Gefahr in Verzug ist das Boot ist so Schrott und so auch.Meine Meinung ist das der Einsatzleiter falsch gehandelt hat,es hätte gereicht von außen zu löschen ich hätte nie einen da rein geschickt weil mann von außen nie sieht was da alles gelagert wird.Das ist meine Meinung !

  2. Meyer, Bootsführer

    Grundsätzlich kann man bei Sportbooten, gerade bei dieser Größenordnung, davon ausgehen, dass sich Gasflaschen für Campingkocher und Heizung an Bord befinden.
    Tanks, ich gehe mal von aus dass hier Treibstofftanks gemeint sind, dürften bei dem Brandbild welches man hier sieht nicht die Ursache für eine Verpuffung gewesen sein.
    Gefahr im Verzug kann man nach diesem Bild nicht wirklich beurteilen da es sich, wie viele Bilder, nur um Bildausschnitte des Ganzen handelt. Wie man aber sehen kann ist linksseitig eine weitere Yacht zu erkennen. Desweiteren kann man davon ausgehen dass der Photograph auf einer weiteren Yacht hinter dem Schadenobjekt stand. Gerade wenn man Yachthäfen und Yachtlagerplätze kennt, weiß man wie eng und platzsparend “geparkt” wird. Deshalb ist die Aussage “keine Gefahr im Verzug” nicht korrekt. Eine Schadenausbreitung größeren Ausmaßes hätte hier durchaus passieren können. (Stichwort: Hitzstrahlung)
    Das Boot, bzw. der Aufbau, ist so oder so hin. Aber wissen Sie denn ob der Trupp in das Boot reingegangen ist? Wissen Sie welche Ausgangslage geherrscht hat? Die Leiter kann auch im Nachhinein aufgestellt worden sein. Aus dem Bericht geht nichts aussagekräftiges hervor, deshalb denke ich dass Ihre Meinung sehr kurzsichtig entstanden ist.

    Und das ist meine Meinung.

  3. Bitte seid vorsichtig mit Euren Vorurteilen gegenüber Einsatzleitern und Gruppenführern. Meiner Meinung nach sollte man keine Urteile fällen, bei Sachen von denen man absolut kein Hintergundwissen hat!

  4. Meyer, Bootsführer

    Das wollte ich mit meinem vorherigen Kommentar ausdrücken. Man kann einfach durch einen Kleinstbericht und dem Foto hier keine genauen Rückschlüsse ziehen.

    Ich denke dass sich der EL schon was dabei gedacht hat.

    Man kann dem verletzten Kameraden nur gut Besserung wünschen!

  5. Lest doch die SVZ von 24.11.2010 !
    Der verletzte Kamerad ist außerhalb des Bootes verletzt worden durch herumfliegende Teile nach der Explosion.

  6. das über andere EL reden was er alles hätte besser machen können kann jeder, wir sind alle menschen. ich wünsche mir das der kamerad schnell wieder genesen wird und seinen dienst schnell wieder aufnehemen kann.
    wenn wir alle einsätze genau unter die lupe nehmen würden macht jeder EL auf jedem einsatz fehler. ich würde jetzt sagen ungenaue lage was noch alles im boot ist PA trupp mit messgerät ausrüsten und lage erkunden, so würde ich das machen.

  7. ich bin hauptberuflich EL, ich weiß wie das ist wenn andere Spezialisten tage- / wochenlang meine Entscheigungen prüfen um Fehler zu endecken (immer nur dann wenn etwas schief geht).
    Ich denke es genügen diese Spezialisten, wenn wir Feuerwehleute anfangen mit Schuld zuweisungen, ohne Hintergrundwissen, ohne dabei gwesen zu sein, kann ich das nicht nachvollziehen.
    Ich wünsche dem verletzten Kameraden das er wieder Gesund wird und den Vorfall verarbeiten kann. Für die Verantwortlichen der Wehr und den Einsatzkräften hoffe ich, das kompetente Hilfe zur verfügung steht.

  8. Um die ganze sachen mal eib bisschen klar zustellen. Als die Gasflasche verpufft ist brannte das boot nicht mehr. Die aufgabe des Kameraden war Kühlung des bootes. Der kamerad war nich im boot. er stand an der seite des bootes. Als es zu der verpuffung kam stand er auserhalb und hat teile der außenhaut ins gesicht bekommen bzw rein die druckwelle hat ihm schon schaden zugeführt. Als jungs wenn man keine ahnung dann sollte man sich ein bisschen zurück halten und nicht anhand von nachrichten oder bildausschnitten eine lage beurteilen. Bei dem EInsatzleiter trifft keine schuld.

  9. Thomas D.

    Es waren keine Gasflaschen mehr an Bord.Das was Explodiert ist damit hatte keiner mehr gerechnet. Es passierte bei den nach Löscharbeiten,und der EL konnte die Gefahr nicht sehen. Er hat seine Entscheidungen richtig getroffen.
    Und er ist knapp der Explossion selbst entkommen. Verurteillen kann mann schnell,die Leute die bei so etwas nicht dabei sind dürfen oder können sich kein Urteil bilden . Ein EL hat es so oder so schwer.Keiner möchte Kammeraden in Gefahr bringen.DENKT MAL DARÜBER NACH !

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