Düsseldorf: Großeinsatz über 24 Stunden

Düsseldorf – Im Hafen der nordrhein-westfälischen Landeshauptstadt Düsseldorf kam es am Donnerstag zu einem Großbrand in einem Mühlenwerk für Futtermittel. Etwa 130 Einsatzkräfte bekämpften stundenlang das Feuer. Erst nach knapp 24 Stunden hieß es “Feuer aus”. Drei Feuerwehrmänner verletzten sich.

Feuerwehr Düsseldorf. Symbolfoto: Olaf PreuschoffAm Donnerstagvormittag brach das Feuer in einer Maschine der Produktionsanlage aus. Schnell breiteten sich die Flammen im Gebäude aus. Bei der Leitstelle gingen zahlreiche Notrufe ein, auch die Brandmeldeanlage des Mühlenwerks löste aus. Ein großes Kräfteaufgebot wurde in den Rheinhafen entsendet.

Bei den Löscharbeiten verletzten sich drei Feuerwehrangehörige. Einer erlitt eine Schnittverletzung, der zweite eine leichte Rauchgasvergiftung und einer dehydrierte. Doch bei dem Trio konnte noch am Abend wieder Entwarnung gegeben werden.

Durch die massive Brandrauchausbreitung bestand zeitweise Gefahr für die direkte Umgebung. Mit Erkundungs- und Messfahrzeugen wurden Schadstoffmessungen durchgeführt. Über Rundfunkdurchsagen machte die Feuerwehr die Bevölkerung darauf aufmerksam, Fenster und Türen geschlossen zu halten.

Erst am frühen Abend konnte die Einsatzleitung des Kräfteaufgebot etwas reduzieren. Mit Nachlöscharbeiten und Kontrollen war die Feuerwehr jedoch noch die ganze Nacht hindurch beschäftigt. Erst Freitagvormittag hieß es endgültig “Feuer aus”. Insgesamt setzten die Düsseldorfer 150 Atemschutzgeräte im Zuge der Brandbekämpfung ein. Neben der Berufsfeuerwehr waren zahlreiche freiwillige Feuerwehren im Einsatz. Einige wurden direkt in die Löscharbeiten eingebunden, andere besetzten die verwaisten Berufsfeuerwehrwachen.

Bei dem Brand entstand ein Schaden von mehreren Millionen Euro. Die Kriminalpolizei nahm nach Abschluss der Löschmaßnahmen die Ermittlungen zur Brandursache auf. Das Werk gehört zu einer großen Getreideverarbeitungs-Firma. (Symbolfoto: Olaf Preuschoff)

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