Dramatische Eisrettung: Mann reanimiert

Münster (NW) – In einer dramatischen Aktion hat die Feuerwehr Münster am Freitagvormittag einen Mann gerettet, der in das Eis der zugefrorenen Werse eingebrochen war. Rettungsassistenten und eine Notärztin brachten den Patienten unter Reanimationsbedingungen in eine Klinik. Der Hund des Mannes kam ums Leben.

Nach dem Notruf kurz nach 10.30 Uhr rückten neben Rettungswagen und Notarzt auch die Taucherstaffel der Berufsfeuerwehr sowie der Löschzug Werse-Laer der freiwilligen Feuerwehr aus. Nach Eintreffen an dem abgelegenen und nur über Fußwege erreichbaren Einsatzort konnten die Helfer zunächst nur den Hund als Schatten unter der Eisdecke orten. Abgelegte Kleidungsstücke und eine Hundeleine am Ufer deuteten jedoch darauf hin, dass sich vermutlich auch eine Person im Wasser befindet.

Rund 20 Meter von der Fundstelle des Hundes entfernt sichteten die Feuerwehrleute einen menschlichen Körper im Wasser. Feuerwehrtaucher robbten angeleint über die Eisfläche, bis sie selber einbrachen. Sie konnten den etwa 60 Jahre alten Mann trotzdem schnell erreichen und an Land dem Rettungsdienst übergeben.

Anschließend brachen die Taucher die Eisfläche an der Stelle auf, an welcher der Hund gesichtet worden war. Der Berner Sennenhund konnte nur noch tot geborgen werden. Die Hintergründe des Vorfalls sind derzeit noch nicht aufgeklärt. Feuerwehr und Polizei gehen derzeit von einem Unglücksfall aus. Die Polizei ermittelt.

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