Detonation tötet Baggerfahrer

Euskirchen (NW) – Eine schwere Explosion hat am Freitagmittag die Kreisstadt Euskirchen erschüttert. Auf einem Firmengelände detonierte bei Baggerarbeiten ein Sprengkörper. Die Druckwelle beschädigte im Umkreis von mehreren Hundert Metern Gebäude und Fahrzeuge. Der Fahrer des Baggers erlitt durch die Detonation tödliche Verletzungen. Insgesamt 13 weitere Personen wurden zum Teil schwer verletzt.

Explosion. Symbolfoto: Thomas WeegeEin lauter Knall durchbrach die Mittagsruhe in Euskirchen. Ihm folgte eine folgenschwere Druckwelle, die zahlreiche Schäden in dem Gewerbegebiet und dessen näherer Umgebung verursachte. Auf einem Betriebsgelände stand auf einem Schutthaufen ein völlig zerstörter Bagger. Eine Baufirma verwertet und entsorgt dort Bauschutt. Offenbar hat der Bagger durch seine Bewegungen eine Luftmine oder Bombe aus Zeiten des Zweiten Weltkriegs zur Zündung gebracht. Davon gehen bislang zumindest die Sprengstoffexperten des Landeskriminalamtes aus.

Rund 100 Einsatzkräfte rückten nach der Explosion an. Sie versorgten elf Menschen mit leichten Verletzungen. Zwei Schwerverletzte mussten in der Nähe des Explosionsortes behandelt werden. Für den 50-jährigen Baggerfahrer kam jedoch jede Hilfe zu spät. Weiterhin sichteten die Einsatzkräfte die entstandenen Schäden. Der Kraft der Druckwelle konnten zahlreiche Fensterscheiben, Hausdächer und Garagentore nicht standhalten. Mehrere Fahrzeuge wurden  ebenfalls beschädigt.

Die Polizei versucht nun den genauen Hergang des Unglücks zu ermitteln. Unklar ist auch noch die Herkunft der Munition. Möglicherweise wurde sie auf das Gelände von einer Baustelle angeliefert oder aber auf dem Firmengelände aus dem Boden gegraben. (Symbolfoto: Thomas Weege)

Kommentare zu diesem Artikel

  1. Ich denke das war eine Explosion. Der Wirkungsbereich lag in Metern und nicht in Kilometern.

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  2. Tobi ist das denn wirklich die Frage die es zu klären gilt?
    Was würdest du denn sagen wenn ein Bekannter oder gar ein Angehöriger sein Leben so verlieren muss und dann so eine bescheuerte Bemerkung auftaucht?
    Ob Detonation oder Explosion. Der Mann ist tot.
    Und wenn es um die Richtigkeit des Artikels geht, schicke dem Autor das nächste mal doch bitte eine private Nachricht.

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  3. Schon schlimm was einem nichts ahnend auf der Arbeit passieren kann was vilt Alltag für den Baggerführer war. Mein Beileid an die Angehörigen

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  4. Wenn man den Beitrag im Fernsehen gesehen hat war es schon sehr heftig. Mein Beileid der Familie und den Angehörigen

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  5. Es gibt kein Bericht wo nicht irgend ein Klugscheißer um die Ecke kommt…..

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  6. @Eilert: klugscheißen und dann auch noch falsch… Ganz ein toller bist du

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  7. Das aller schlimmste ist das es Leute gibt die auf gefällt mir drücken

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  8. Und noch schlimmer sind die, die es immernoch nicht verstehen…

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  9. Patrick Kolbe ….gehe mal in die Facebook Schule ..da lernst du was ” gefällt mir” bedeutet!

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  10. “Gefällt mir” dient immer noch der Berichterstattung und nicht dem Ereignis!!

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  11. @Thomas…..is recht. Erzähl es deinem Friseur. Vielleicht interessiert es ja ihn

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  12. Warum Streitet ihr euch wegen dem gefällt mir. Bei dem ereignis ist ein mensch gestorben und 13weitere verletzt. Geht mal bitte in euch und gebt euer beileid an die familie des verstorbenen. Danke

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  13. Mein Beileid den Hinterbliebenen und Gute Besserung an die Verletzten!

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  14. Was irgendein “Facebook-Lehrer” zum Thema gefällt mir meint, ist mir herzlich egal!

    Wie kann einem normalen Menschen die Berichterstattung über den Tod eines Menschen gefallen? – das ist RESPEKTLOS!

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  15. Mit meiner Aussage beziehe ich mich nicht auf die “Leistung” der Redaktion!!!

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  16. schaltet bitte die Kommentarfunktion ab. Es kommt fast nur Müll dabei raus.

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  17. Nachtrag zu “Detonation tötet Baggerfahrer”

    Bei dem explodierten Blindgänger in Euskirchen (NW) handelte es sich nach der Einschätzung von Experten des Kampfmittelräumdienstes um eine britische Luftmine, im Volksmund auch “Wohnblockknacker” genannt. Diese dienten im Zweiten Weltkrieg dazu, mit ihrer großen Druckwelle ganze Gebäude zum Einsturz zu bringen und im weiteren Umkreis die Dächer abzudecken, um dann gezielt mit Brandbomben die Dachstühle entzünden zu können. Die Bombe mit der Bezeichnung HC 40009 LB MK IV hatte eine Länge von 2,80 Metern bei einem Durchmesser von 76 Zentimetern. Bei einem Gesamtgewicht von 1.800 Kilogramm war sie mit rund 1.300 Kilogramm Sprengstoffen gefüllt. Wie die Bombe auf das Gelände der Recyclingfirma für Bauschutt gelangt ist, ließ sich nicht mehr eindeutig klären.

    Olaf Preuschoff
    Feuerwehr-Magazin

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