Brandopfer erst nach Tagen entdeckt

Klingenberg/Main (BY) – Nachdem in der vergangenen Woche in der Nähe der Klingenberg (Kreis Miltenberg) eine Gartenlaube vollständig ausgebrannt ist, haben am Dienstagnachmittag ein Diensthundeführer der Polizei und der Sachbearbeiter der Kriminalpolizei bei der Suche nach Spuren eine schreckliche Entdeckung gemacht. Im Brandschutt entdeckten sie eine verkohlte Leiche, deren Identität noch nicht mit letzter Sicherheit geklärt ist.

Das Feuer war am vergangenen Donnerstagnachmittag in der unbewohnten Holzhütte ausgebrochen. Die Flammen hatten danach rasch auf die komplette Laube übergegriffen, die dann vollständig ausbrannte. Mehrere Feuerwehren, die mit etwa 30 Mann angerückt waren, hatten den Brand schnell gelöscht. Der Sachschaden dürfte sich nach den jetzt vorliegenden Erkenntnissen auf etwa 15.000 Euro belaufen.
 
Die weiteren Ermittlungen hinsichtlich der Brandursache hatte die Kriminalpolizei Aschaffenburg übernommen. Warum es zu dem Feuer kam, ist auch weiterhin unklar. Um entsprechende Hinweise zu finden, war der Sachbearbeiter der Kriminalpolizei Aschaffenburg am Dienstagnachmittag erneut am Brandort. Unterstützt wurde er bei seiner Absuche diesmal von einem Diensthundeführer der Aschaffenburger Polizei und dessen Diensthund “Kalle”, bei dem es sich um einen sogenannten Brandmittelspürhund handelt.

Kurz nach 14 Uhr wurde mit Unterstützung des speziell ausgebildeten Hundes eine völlig verkohlte Leiche in einem größeren Haufen Brandschutt entdeckt. Die Identität des Mannes ist noch nicht mit letzter Sicherheit geklärt. Um sicherzugehen, um wen es sich bei dem Toten handelt und um herauszufinden, wie die Person ums Leben gekommen ist, wird auf Anordnung der Staatsanwaltschaft eine Obduktion durchgeführt. (Foto: Ralf Hettler)

Hinterlasse einen Kommentar

Das könnte dich auch interessieren: