Brand auf Krabbenkutter, zwei Fischer gerettet

Sylt (SH) – Westlich der nordfriesischen Insel Sylt kam es in der Nacht zu Donnerstag auf einem Krabbenkutter zu einem Brand. Seenotretter der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) kamen zum Einsatz. Sie brachten zwei die beiden Besatzungsmitglieder des Schiffes in Sicherheit.

Um 2.55 Uhr hatte die Besatzung des Fischkutters „Theodor Storm“ einen Notruf an die Seenotleitung Bremen der DGzRS abgesetzt, weil sie eine Verpuffung auf einem Kutter in ihrer Sichtweite beobachtet hatten. Kurz danach stiegen rote Leuchtkugeln als Seenotsignal über dem Schiff auf. Die Seenotkreuzer Minden (Station List auf Sylt) und Vormann Leiss (Station Amrum) steuerten die Position der Unglücksstelle in der Nordsee an. Der Kutter „Theodor Storm“ erreichte vor ihnen die Position des brennenden Schiffes, etwa zehn Seemeilen (19 Kilometer) westlich von Sylt. Dessen Besatzung war bereits in Rettungsinseln gestiegen. Die beiden 51-jährigen Männer gingen an Bord des Fischkutters und stiegen später auf den Seenotkreuzer Minden um.

Vom Seenotkreuzer Vormann Leiss wurden Löschmaßnahmen eingeleitet, die schnell zum Erfolg führten. Zum Ausleuchten des Einsatzortes kam das Boot „Helgoland“ der Wasserschutzpolizei zum Einsatz. Mit einem Notschlepper wurde der havarierte Kutter geborgen.

DGzRS. Abdruck im Zusammenhang mit Seenotfall honorarfrei!
Bereits im Juli 2011 musste vom Seenotkreuzer Minden ein Brand an Bord eines Fischkutters gelöscht werden. Foto: DGzRS
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