Bei Abrissarbeiten verschüttet

Rohrberg (Österreich) – Bei Abrissarbeiten an einer Alm-Hütte stürzte diese am Himmelfahrtstag ein und begrub einen 39-jährigen Mann unter sich. Mehr als 20 Einsatzkräfte rückten aus. Das Auffinden des Einsatzortes gestaltete sich schwierig – die Pendl-Hütte lag abgelegen in 1.700 Meter Höhe in der Gemeinde Rohrberg im Zillertal (Tirol), zudem herrschte dichter Nebel.

Feuerwehrleute und Rettungsdienst-Mitarbeiter versorgen einen zuvor verschütteten Mann. Foto: Patrick Taxacher/FeuerwehrDer Mann wollte ein Nebengebäude abtragen. Dabei stürzte dies plötzlich über ihm zusammen. Seine Frau hörte den Einsturz und die darauffolgenden Hilfeschreie. Gegen 14 Uhr setzte sie einen Notruf ab. „Bauwerkeinsturz – Person verschüttet“, lautete der Alarmtext bei der FF Zell am Ziller. Unter der Leitung von Abschnittskommandant Siegfried Geisler rückten über 20 Kräfte zur Pendl-Hütte in 1.700 Meter Höhe aus. Auch ein Rettungshubschrauber aus Kaltenbach flog Richtung Rohrberg. Wegen starken Nebels setzte er den Notarzt etwa 500 Meter vom Einsatzort entfernt ab. Die Frau des Verunglückten versuchte währenddessen mittels Rauchzeichen, die suchenden Einsatzkräfte zu lotsen. Erst nach zirka 30 Minuten erreichten diese die Unfallstelle. Die Rettung verlief schnell und unkompliziert. Der 39-Jährige war am Arm sowie am Kopf verletzt. Der Notarzt stabilisierte den Patienten vor Ort, die Feuerwehr beförderte ihn dann zum Rettungshubschrauber. Zur weiteren Behandlung kam er ins Krankenhaus Schwaz. Die Einsatzkräfte löschten das für die Rauchzeichen verwendete Feuer und brachten die unter Schock stehende Familie ins Tal.
Insgesamt waren zwei Beamte der Polizeiinspektion Zell, der Rettungshubschrauber mit Besatzung, 26 Mann der FF Zell am Ziller und der Bezirksfeuerwehrinspektor Stefan Geisler im Einsatz. (Text und Fotos: Patrick Taxacher, Öffentlichkeitsarbeit Abschnitt Zell)

Unter den Trümmern dieses Nebengebäudes einer Almhütte war der Mann begraben worden. Foto: Patrick Taxacher/FeuerwehrAuf der Ladefläche eines Gerätewagens transportierte die Feuerwehr den schwer Verletzten zum Rettungshubschrauber. Foto: Patrick Taxacher/Feuerwehr

Hinterlasse einen Kommentar

Das könnte dich auch interessieren: