Baum auf Haus: Mann im Bett eingeklemmt

Wuppertal (NW) – Orkantief “Ulli” ist am Dienstag über Teile Deutschlands hinweggezogen und hat dabei für diverse Schäden und Feuerwehreinsätze gesorgt. In Wuppertal überlebte ein Mann nur knapp, als ein Baum auf sein Wohnhaus stürzte. Der schlafende Mann wurde in seinem Bett eingeklemmt.

Im Kreis Minden-Lübecke verzeichnete die Polizei bis zum Nachmittag rund 15 sturmbedingte Einsätze. Vor allem herabgestürzte Äste oder umgefallene Bäume versperrten die Straßen, Metallteile wehten umher, eine Plakatwand stürzte um. In Preußisch Oldendorf-Engershausen rückte die Feuerwehr am frühen Nachmittag aus. Dort hatte der Sturm den Giebel einer Hauswand beschädigt. Auf der L 223 bei Aachen wehte der Sturm zunächst den Anhänger eines Sattelzuges um – später auch die Zugmaschine. Der Fahrer blieb dabei unverletzt. Der Boxgraben in Aachen musste gesperrt werden, weil Fassadenteile von Häusern auf die Fahrbahn fielen.

Gegen 11 Uhr stürzte in Wuppertal eine Buche auf das Dach eines Einfamilienhauses in Küllenhahn. Der 30 Meter hohe Baum durchschlug den Dachstuhl. Ein 32-Jähriger wurde von dem Baum und den Dachstuhltrümmern zunächst eingeklemmt. Er konnte sich jedoch noch vor Eintreffen der Feuerwehr befreien und blieb – von einem Schock abgesehen – unverletzt. Die Feuerwehr entfernte in einem stundenlangen Einsatz den Baum und sicherte das Gebäude.

Die Feuerwehren müssen in dieser Woche mit weiteren Sturmeinsätzen rechnen. Am Donnerstag erwarten Meteologen das Orkantief “Andrea”, das nach derzeitigen Stand auch in Teilen des Flachlandes für orkanartige Böen sorgen könnte. (Foto: Peter Fichte)

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