Ausnahmezustand in Apolda – aktualisiert

Apolda (TH) – In der Innenstadt von Apolda im Weimarer Land sind in der Nacht zum Mittwoch sechs Fachwerkhäuser durch ein Feuer zerstört worden. Das Feuer brach gegen 3 Uhr in einem leerstehenden Gebäude aus und griff schnell auf fünf weitere Häuser über. Ein Mann musste mit Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht werden.

Wie ein Schornstein müsse ein schmaler Durchgang zwischen den Gebäuden gewirkt haben, sagte ein Polizeisprecher. So breitete sich das Feuer schnell aus. Ein Zeitungsausträger bemerkte den Brand und rief die Feuerwehr.

Eine weitere Brandausbreitung verhinderten dann über 50 Feuerwehrleute. Zirka 25 Bewohner mussten in Sicherheit gebracht werden. Für die Personen wurde das Stadthaus geöffnet, wo sie zunächst versorgt worden sind. Neben der FF Apolda und den Wehren Bad Sulza und Bad Berka war auch die Berufsfeuerwehr aus Weimar vor Ort.

Für die Einsatzkräfte herrschten erschwerte Bedingungen bei der Brandbekämpfung – Schläuche waren gefroren und platzten. Der gesamte Innenstadtbereich wurde abgesperrt.
Foto: Stadt ApoldaAktuell: Erst um 14.10 Uhr meldete Stadtbrandmeister Info Knobbe der Einsatzzentrale “Feuer aus”. Aber Kräfte der FF Apolda sowie mehrere Polizisten werden als Brandwache und zur Absicherung des abgesperrten Bereiches eingesetzt. Die Bewohner kamen bei Verwandten, Bekannte oder in Notwohnungen unter.
Bürgermeister Rüdiger Eisenbrand dankte in einer Presseerklärung den Einsatzkräften für ihre Arbeit und den Bürgerinnen und Bürgern, die den Feuerwehreinsatz sowie die Versorgung der Bewohner unterstützt haben.
Zu Apolda: Die Kreisstadt des Landkreises Weimarer Land wird wegen ihrer 250-jährigen Tradition der Glockengießerei auch „Glockenstadt“ genannt. Zirka 23.000 Einwohner leben in der nordöstlich von Weimar gelegenen Stadt. Mehr unter www.apolda.de.
(Foto: Stadt Apolda)

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