Absturz bei der Notlandung

München (BY) -Am frühen Dienstagmorgen ist ein Kleinflugzeug auf dem Münchner Flughafen verunglückt. Der 38-jährige Pilot und sein 46-jähriger Copilot blieben unverletzt. Die Cessna vom Typ 425 wurde schwer beschädigt. Nach einem Bericht der Zeitung “Merkur” handelte es sich um einen Ambulanzflug – die Besatzung sollte eine Organspende nach Hannover fliegen.

Das verunglückte Flugzeug. Foto: Günter HerknerGegen 2 Uhr meldete der Pilot eines zweimotorigen Kleinflugzeugs dem Tower des Münchener Flughafens den Ausfall eines Propellertriebwerks. Kurz vor der daraufhin eingeleiteten Notlandung, kam es nach bisherigem Kenntnisstand auch zum Ausfall des zweiten Triebwerks. Vermutlich deshalb schlug die Maschine gegen 2.03 Uhr unmittelbar vor der Landebahn Süd im Innenbereich des Flughafens auf und rutschte einige Meter weit. Die Landebahn Süd musste bis zur Bergung der Maschine durch das Technische Hilfswerk Freising für den Flugverkehr gesperrt werden. Zu einer Beeinträchtigung des Flugverkehrs kam es nicht – nachts dürfen nur im Ausnahmefall Maschinen starten oder landen. Die Polizeiinspektion Flughafen hat in Zusammenarbeit mit dem Luftfahrtbundesamt die Ermittlungen aufgenommen. Der Organtransport wurde mit einer anderen Maschine durchgeführt. (Text und Foto: Günther Herkner / fm.de)

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