A 30: Volvo prallt gegen Lkw-Anhänger

Schüttdorf (NI) – Schwerer Unfall auf der A 30 bei Schüttorf (Grafschaft Bentheim) am Donnerstagmorgen. Zwei Menschen erlitten bei dem Unfall schwere Verletzungen. Ein Pkw war auf einen Lkw-Anhänger aufgefahren, die Feuerwehr musste eine patientenschonende Rettung durchführen.

Patientenschonende Rettung nach Verkehrsunfall auf A 30. Foto KonjerDer 44-jährige Fahrer eines Volvo V70 Kombi fuhr aus Richtung Niederlande kommend in Richtung Osnabrück. In gleicher Richtung war ein britischer Lkw-Gliederzug auf der Hauptfahrbahn unterwegs. Der 55-jährige Engländer wollte nach dem Durchfahren des Autobahnkreuzes einen Lastwagen vom Beschleunigungsstreifen auf die Hauptfahrbahn lassen und zog seinen Lkw dazu auf den Überholfahrstreifen. Der Volvo prallte mit hoher Geschwindigkeit auf den Anhänger des 40-Tonnen-Lkw und anschließend in die Mittelleitplanke, an der er liegen blieb.

Nach dem Notruf eilten zunächst die Autobahnpolizei und je ein Rettungswagen des DRK-Rettungsdienstes aus Nordhorn und Bentheim zur Unfallstelle. Bei der Versorgung des 44-jährigen Autofahrers und seiner 31-jährigen Beifahrerin stellte sich heraus, dass die Verletzungen schwerwiegender waren und eine Befreiung aus dem Fahrzeug ohne technische Hilfe nicht möglich war. Zur patientenschonenden Rettung der Verletzten wurde die Freiwillige Feuerwehr Schüttorf nachalarmiert. Diese rückte mit drei Fahrzeugen (ELW 1, LF 16, RW 2) und 13 Kameraden aus.

Während die Verletzten vom Rettungsdienst versorgt und betreut wurden, trennte die Feuerwehr mit hydraulischem Rettungsgerät das Dach und eine Tür des Volvo ab. Anschließend konnte zuerst die 31-jährige Frau und wenig später auch der 44-jährige Mann aus dem Fahrzeug befreit werden. Die beiden schwer Verletzten kamen mit den Rettungswagen in eine Klinik nach Enschede (Niederlande).

An dem Volvo V70 entstand Totalschaden, der britische Lkw wurde im Heckbereich beschädigt, konnte aber aus eigener Kraft weiterfahren. Der entstandene Sachschaden beläuft sich nach Polizeiangaben auf über 30.000 Euro. Die kurzfristige Vollsperrung der Autobahn in Richtung Osnabrück wurde nach Abschluss der Rettungs- und Bergungsarbeiten wieder aufgehoben. (Text und Foto: Stephan Konjer)

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