Nach Übungsunfall: Feuerwehrtaucher gestorben

Geeste (NI) – Der 39-jährige Feuerwehrmann, der nach einem Taucherunfall am Freitag der letzten Woche im Speicherbecken in Geeste (Kreis Emsland) mit lebensgefährlichen Verletzungen in ein Krankenhaus eingeliefert wurde, ist in der Uniklinik in Münster gestorben. Der Mann erlag im Laufe des Dienstags seinen schweren Verletzungen. Wie bereits gemeldet, war bei einem Tauchgang im Speicherbecken Geeste am Freitagvormittag ist ein 39-jähriger Feuerwehrmann aus Twist verunglückt

Ein Zugführer der Feuerwehr erklärt einem Polizisten die Funktionsweise des Lungenautomaten, der an die Maske gekoppelt wird. Foto: Lindwehr

Der 39-Jährige hatte mit Mitgliedern der Freiwilligen Feuerwehr Meppen am Speicherbecken geübt. Gegen 11 Uhr war der 39-Jährige an einer Sicherungsleine etwa auf acht Meter Tiefe getaucht und hatte in regelmäßigen Abständen vereinbarungsgemäß die Leine gezogen. Als diese Zeichen plötzlich ausblieben, ging ein anderer Taucher in das Wasser und fand den Feuerwehrmann reglos am Boden des Speicherbeckens. Der Mann wurde an Land gebracht und dort sofort reanimiert. Der 39-Jährige kam mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus. Die Ergebnisse einer durchgeführten Obduktion stehen noch aus. Die Ermittlungen der Polizei in Meppen dauern derzeit noch an. Das eingesetzte Tauchgerät des 39-Jährigen wird derzeit von einem Gutachter untersucht. Ergebnisse dieser Untersuchung liegen derzeit noch nicht vor.

 

 

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33 Kommentare zu “Nach Übungsunfall: Feuerwehrtaucher gestorben”
  1. Mein Beileid.

    Da ich selber Leinenführer bei der DLRG für unsere Rettungstaucher war, muss ich mir allerdings die Frage stellen, warum der Leinenführer das Ausbleiben des vereinbarten Signals nicht als Notzeichen verstanden und den Taucher mit hilfe der Rettungsleine sofort geborgen hat. Das Nachrücken des 2 Tauchers kann hier ebenfalls zum Tod des Tauchers beigetragen haben.

  2. Traurige Sache. Ich denke man muss hier nicht glaskugellesen, was passiert ist, es ist die Staatsanwaltschaft eingeschaltet. Die werden das qualifiziert klären können

  3. Kleiner Tipp an Jan Hamann: die Kameraden der Feuerwehr Meppen (also auch ich) sind schwer getroffen von dem Tod unseres Feuerwehrkameraden,der bei uns in der Tauchergruppe mitgewirkt hat. Mutmassungen haben nach solch einem schweren Unfall hier wohl nix zu suchen. Warum es nun zum Unfall gekommen ist ermittelt die Polizei, die Feuerwehrunfallkasse und externe Gutachter. Ich finde dein Kommentar unter aller Sau.

  4. Mein aufrichtiges Beileid an die Trauernden.

    Sicherlich gibt es in diesem Fall noch einiges zu klären… Doch solange man selbst nicht dabei war (so wie ich), sollte man nicht mutmaßen… Denn mag eine Situation noch so bekannt vorkommen, muss das berühmte Schema F, nicht immer das richtige sein. In diesem Sinne sollte hier der Raum gegeben sein um seine Anteilnahme auszudrücken, aber nicht um Kritik zu üben…

  5. Mein herzliches Beileid an die Familie, des verunglückten Kameraden.

  6. Julian Rink

    Mein herzliches Beileid auch aus Eiserfeld (Siegen). 🙁

  7. N. Slarus

    Beleid aus Slavsk (Russland)der Familie, den Freunden, den Kameraden

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