Nach Übung in Atemschutzstrecke gestorben

Friedrichshafen (BW) – Ein 47-jähriger Mitarbeiter der Flughafenfeuerwehr Friedrichshafen ist am Dienstag nach einer Belastungsprüfung in einer Atemschutzstrecke zusammengebrochen und wenig später gestorben. Nach Angaben der Polizei starb der Mann eines natürlichen Todes.

Wie Kreisfeuerwehrpressesprecher Christian Gorber auf Nachfrage gegenüber dem Feuerwehr-Magazin bestätigte, hatte der 47-Jährige den Durchgang durch die Atemschutzstrecke bei der Stadtfeuerwehr Friedrichshafen absolviert. Wenig später sei der Mann zusammengebrochen. Kameraden, die als Sanitäter ausgebildet sind, verständigten Rettungsdienst und Notarzt und führten eine Erstversorgung durch. Unter Reanimationsbedingungen brachten Rettungsdienstmitarbeiter den Feuerwehrmann ins Krankenhaus, dort stellte ein Arzt seinen Tod fest.

Nach Angaben von Polizei-Pressesprecher Markus Sauter habe es keine Anzeichen für eine technisch fehlerhafte Atemschutzausrüstung gegeben. “Durch einen Arzt wurde ein natürlicher Tod festgestellt, es findet auch keine Obduktion statt”, so Sauter. Seitens der Polizei werden keine weiteren Ermittlungen geführt, der Fall sei bereits an die Staatsanwaltschaft abgegeben worden.

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