Jugendfeuerwehrmann bei Übung schwer verletzt

Backnang (BW) – Ein 15-jähriger Jugendfeuerwehrmann ist in Backnang (Rems-Murr-Kreis, bei Stuttgart) bei einer Übung schwer verletzt worden. Der Jugendliche erlitt einen Stromschlag, als er sich bei einem Training einer Rettungshundestaffel in einem Abbruchgebäude versteckte.

Nach Polizeiangaben ereignete sich der Unfall am Sonntagnachmittag, kurz nach 14 Uhr. Mitglieder der Jugendfeuerwehr Aspach fungierten bei der Übung der Rettungshundestaffel als Verletzten-Darsteller, die von den Rettungshunden aufgespürt werden sollten. Der 15-Jährige wollte sich im Generatorengebäude einer ehemaligen Lederfirma, die derzeit abgerissen wird, verstecken. Der Junge kletterte in einem Schaltraum auf einen Schaltschrank und griff dabei an die darüber verlaufenen Starkstrom-Leitungsstäbe, wodurch er einen heftigen Stromschlag erlitt. Er musste stationär im Krankenhaus Waiblingen behandelt werden.

Nach bisherigen polizeilichen Ermittlungen galt für die vorhandenen Gebäudeteile ein Betretungsverbot. Dieses Betretungsverbot ist nach Polizeiangaben der Feuerwehr jedoch nicht mitgeteilt worden. Der Raum, in dem sich der Junge verstecken wollte, hätte verschlossen sein müssen. Warum das nicht so war, ist Gegenstand der Ermittlungen. Verantwortlich für die Übung war laut der Polizei die Rettungshundestaffel.

Durch den Unfall schaltete die Sicherung im Umspannwerk Backnang-Steinbach ab, wodurch es zu Stromausfällen in der Umgebung kam. Die Angehörigen der Jugendfeuerwehr wurden nach dem Unfall ins Backnanger Feuerwehrgerätehaus gebracht und dort von einem Notfallseelsorger betreut.

Kommentare zu diesem Artikel

  1. Ich wünsche dem jungen Kameraden Gute Besserung.

    MkG Polle.

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  2. Bin selber auch bei der Jugendfeuerwehr… aber bei so Übungen machen selbst wir nicht mit.
    Ist auch unverantwortlich das der EL nix von dem Verbot gesagt hat!

    aber dennoch dem Kameraden gute Besserung!!!

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  3. Ich wünsch dem Kameraden gut Besserung und das er schnell wieder auf die beine kommt!!

    Gruß Nikolaj

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  4. Wünsche den Kamerraden von der JF gute Besserung!! Und das er Schnell wieder auf die Beine kommt!! Mit Kamerradschaftlichen grüßen aus Kaufering

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  5. @Stephan
    Was heist bei “solchen” Übungen?
    Und stell bitte nicht solche Behauptungen in den Raum.
    Wir wissen doch garnicht ob der EL der RHS was davon
    wusste oder nicht!

    Aber trotzem Gute Besserung an den Kameraden!

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  6. @ Stephan

    Lese es dir oben nochmal genau durch. Es heißt die FF wußte davon nichts

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  7. @ Stephan:

    Es ist nicht angebracht, hier ohne genaue Sachkenntniss zu spekulieren!!!

    Du kennst die Gegebenheiten vor Ort nicht! (Ich auch nicht.)

    ABER: Der Raum hätte VERSCHLOSSEN sein müssen – zumdem gab es offenbar keine Info, dass der Bereich gesperrt ist.

    Ob man den Jugenslichen hätte dorthin begleiten sollen, lässt sich von hier nicht sagen!

    Gute Besserung

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  8. Gute Besserung dem kleinem Kameraden !

    LG
    aus dem Saarland

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  9. Ich kann mich den andern nur anschließen…
    Erst denken und fertig lesen und dann gaggern…
    Mit Jugendlichen in Abbruchgebäuden ist das immer so eine Sache, ich kenn die Gegebenheiten vor Ort nicht aber unter Umständen hätte es der Jugendbetreuer auch nicht verhindern können.
    Aber die unbekannten Gefahren vor Ort sind unter anderem ein Grund warum die Jugend im Einsatz nicht an der vordersten Front ist, was bei der Übung eigentlich das gleiche ist.
    Aber wie gesagt ich weiß nicht wie die Gegebenheiten vor Ort waren/sind.
    Ich wünsch dem Kammeraden gute Besserung.

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  10. Ich find das total unverantwortlich von den Jugendleitern !!! Bin selber bei der JF, bei unseren Übungen wird einem außerdem der Platz, an dem man sich “verstecken” soll zugewiesen. Außerdem finden die Übungen in sicherem Terrain unter Aufsicht statt !

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  11. vielen dank; schön dies noch zu lesen

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