Frau stirbt nach Unfall mit Feuerwehrfahrzeug

Neuhäusel (RP) – Auf dem Weg zu einem Einsatzort kollidierte ein Fahrzeug der Freiwilligen Feuerwehr Neuhäusel (Westerwaldkreis) mit dem Pkw einer 37-jährigen Frau. Durch die Wucht des Aufpralls erlitt die Pkw-Fahrerin tödliche Verletzungen. Die Einsatzkräfte in dem Feuerwehrfahrzeug blieben weitestgehend unverletzt.

Um 16.52 Uhr ereignete sich auf der Bundesstraße B49 in Neuhäusel ein schwerer Unfall. Bei Starkregen war ein Pkw-Fahrer in einer Rechtskurve in den Gegenverkehr geraten. Er prallte frontal mit einem entgegenkommenden Pkw zusammen. Darin saßen zwei Personen. Die drei Insassen verletzten sich zum Teil schwer.

Es kam zu einem Stau. So mussten die Einsatzfahrzeuge der Freiwilligen Feuerwehr Neuhäusel im Gegenverkehr an der Fahrzeugschlange vorbei. Wie die Polizeiinspektion Montabaur berichtet, hatten bereits einige Einsatzfahrzeuge mit Alarm den Stau passiert, als ein weiteres Fahrzeug der Feuerwehr ebenfalls mit Blaulicht und Martinhorn folgte. Die Polizei erklärt weiter, dass zirka 15 Meter vor dem Feuerwehrfahrzeug ein Kleinwagen nach links ausscherte. Der Maschinist konnte das Einsatzfahrzeug nicht mehr bremsen, es krachte seitlich in den Pkw.

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Der Pkw wurde laut Polizeibericht mit großer Wucht weggestoßen. Durch den massiven Aufprall wurde die 37-jährige Fahrerin in dem Kleinwagen so schwer verletzt, dass sie noch an der Unfallstelle starb. Die Hilfe der Einsatzkräfte in dem Unfallfahrzeug kam bereits zu spät.

Die Kameraden erlitten nur leichte Verletzungen. Insgesamt kamen an beiden Unfallstellen über 70 Kräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst zum Einsatz. Auch der Landrat des Westerwaldkreises und der Kreisfeuerwehrinspekteur verschafften sich vor Ort ein Bild von der Lage.

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Symbolbild Feuerwehr. Foto: Buchenau
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