Feuerwehrtaucher bei Training verunglückt

Geeste (NI) – Ein 39-jähriger Feuerwehrtaucher ist bei einem Tauchtraining in Geeste (Kreis Emsland) am Freitagvormittag schwer verunglückt. Der Kamerad schwebt in akuter Lebensgefahr. Ein weiterer Taucher musste den Mann vom Grund des Speichersees retten.

Ein Zugführer der Feuerwehr erklärt einem Polizisten die Funktionsweise des Lungenautomaten, der an die Maske gekoppelt wird. Foto: Lindwehr

Wie die Polizei ermittelte, befand sich der Taucher aus Twist gegen 11 Uhr allein in rund acht Metern Tiefe. Er war mit einer Sicherheitsleine mit einem Kameraden am Ufer verbunden. Als dieser auf die üblichen Leinenzeichen nicht mehr reagierte, begab sich sofort ein in Bereitschaft stehender Taucher ins Wasser. Er fand den 39-Jährigen reglos am Boden des Sees und brachte ihn ans Ufer. Hier wurde er von den Kameraden reanimiert, bis ein Notarzt den Taucher übernahm. Er kam unter Reanimationsbedingungen in das Krankenhaus nach Meppen.

Polizei stellt Ausrüstung sicher

Bei der Überprüfung der Ausrüstung des 39-Jährigen wurde festgestellt, dass der Lungenautomat von der Tauchermaske gelöst war. In der aufgedrehten Atemluftflasche befand sich noch genügend Luft, die problemlos zum Lungenautomaten gelangen konnte. Das Gerät wurde sichergestellt.

 

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17 Kommentare zu “Feuerwehrtaucher bei Training verunglückt”
  1. Na hoffentlich kommt der wieder auf die Beine. Gute Besserung.

  2. Alex Faas

    Erst mal gute Besserung. Ich muß aber anmerken warum man bei der Feuerwehr immer noch nur mit einer Leinensicherung taucht und nicht mit einem Tauchpartner.

    Ich tauche selber schon seit einigen Jahren, bei meinem Lehrgang zum Taucher wurde uns als erstes eingebläut: “Tauche nie Allein”.

    Man sollte die Tauchprozedur bei der Feuerwehr mal überdenken.

  3. Ich wünsche dem Kameraden eine schnelle Genesung und daß er schnell wieder im Einsatzdienst ist!!

  4. Gute Besserung ist zweitrangig

    Ich hoffe er wird überleben!!!!!

  5. Er hat leider nicht überlebt. Er starb am Dienstag,23.10.12 im Krankenhaus.

    Mein Mitgefühl an seine Frau und seinen 2 Kindern!!!

  6. Was für ein bedauerlicher Zwischenfall………….

    aber wo war der Buddy,
    aber wo war der 2.Automat…………….

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