Feuerwehrmann bei Übung tödlich verunglückt

Ronsberg (BY)  – Ein 34-jähriger Feuerwehrmann ist am Montagabend bei einer Übung im Markt Ronsberg (Kreis Ostallgäu) tödlich verunglückt. Der Mann stürzte vom Dach eines 16 Meter hohen Firmengebäudes und erlag noch am Unfallort seinen schweren Verletzungen.

Nach Polizeiangaben hatten die Betriebsfeuerwehr der Firma sowie die örtlichen freiwilligen Feuerwehr die Übung gemeinsam durchgeführt. Dabei wurde der Brand einer Silohalle simuliert. Der 34-Jährige stieg zusammen mit einem weiteren Kameraden als Erster auf das Dach einer danebenliegenden Lagerhalle, um ein Rohr vorzunehmen. Beide sollten von dem etwa 16 Meter hohen Flachdach die Löschung der Silohalle simulieren.

Die Polizei geht, auch aufgrund von Zeugenaussagen, davon aus, dass der Mann nach einer Rückwärtsbewegung über die kniehohe Einfassung des Daches in die Tiefe stürzte. Unmittelbar darauf wurde der Mann am Boden neben der Lagerhalle schwer verletzt vorgefunden. Sofort eingeleitete Reanimationsmaßnahmen eines Feuerwehrmannes und ausgebildetem Rettungssanitäter blieben erfolglos. Noch vor dem Eintreffen weiterer Rettungskräfte erlag der Kamerad seinen schweren Verletzungen.

Beamte der Polizeiinspektion Kaufbeuren sowie des Kriminaldauerdienstes der Kripo Memmingen übernahmen vor Ort die weiteren Ermittlungen. Drei Mitglieder der Alpinen Einsatzgruppe des Polizeipräsidiums Schwaben Süd/West unterstützen die Ermittlungen vor Ort. Sie übernahmen die Spurensicherungsmaßnahmen und die Fertigung von Lichtbildern auf dem Dach.

24 Kommentare zu “Feuerwehrmann bei Übung tödlich verunglückt”
  1. Firewoman92

    also eigentlich lernt man das schon in der truppmannausbildung das man sich sichern muss..
    das lernen selbst unsere kleinen in der kinderfeuerwehr schon..

    aber naja mein beileid an die familie..
    ist nicht schön wenn man ein familien mitglied verliert.

  2. Poseidon

    Red da bitte ned so super schlau daher.
    Du warst nicht dabei…

    Dieser unglückliche Vorfall betrifft neben seiner Frau und den 5 Kindern auch die anwesenden Feuerwehrkameraden!!!

    Ruhe in Frieden

  3. Heiko Behrens

    Mein Mitgefühl gilt der Familie, den Kameraden und besonders dem Kamerad der sofort die Reanimation eingeleitet hat, und ihm leider nicht mehr helfen könnte.

  4. Ich kann mich Heiko und Poseidon nur anschließen!

    Mein Beileid!

  5. Jürgen

    Meine Gedanken und mein Mitgefühl sind bei der Familie und den Kameraden. Ich wünsche Ihnen die nötige Kraft und Unterstützung um diesen Unfall zu verarbeiten.

    Mein herzlichstes Beileid
    Jürgen

  6. hier ist die frau des verstorbenen. vielen dank für euer mitgefühl. ich wollte nur klar stellen dass es keine vorschrift gab, sich abzusichern. und ich finde es auch bisschen unrealistisch von dem her, weil wenn wirklich was ist, vor allem bei einem silobrand, man hat doch vor ort keine zeit mehr sich abzusichern. zudem hatte das flachdach eine einfassung von über 50 cm. er ist rückwärts gelaufen, um einen schlauch auszurollen. ich glaube er hat den abstand zum rand einfach unterschätzt. wir haben alle einen ziemlichen schock. vor allem auch die kameraden der feuerwehr, die ihn noch am unfallort gesehen haben.

  7. Thomas

    Meine Gedanken und mein Mitgefühl gilt,wie bei denen die hier ihr Mitleid bekundet haben, der Familie und den Kameraden.
    Aber besonderen Respekt an die Frau des verstorbenen Kameraden,die in all ihrer Trauer,hier einen Kommentar schreibt.

  8. Poseidon

    mein mitgefühl an die frau und die kinder.

    ich danke allen, die meinen kameraden und mir ihr mitgefühl ausdrücken.
    auch will ich den betreuern der ffw ronsberg danken, die uns helfen, diesen schrecklichen vorfall zu verarbeiten.

    es ist immer schwer, einen solch guten menschen zu verlieren

  9. katrin

    mein beileid der familie.mein freund ist auch bei feuerwehr,da bekomm ich auch bissl angst.man weiss ja nicht was alles passieren kann

  10. An die Kameradinen und Kameraden der Feuerwehr Ronsberg,ebenso der Witwe des Verunglückten Kamereaden,
    ich bin selber seit 40 Jahren aktiv bei der Feuerwehr und so einen Unglücksfall mußten wir noch nicht mitmachen, jedoch wenn man so einen Komentar ließt,( eingestellt am 5.4.2011 ) der respektlos gegen über einem Verstorbenen Kameraden ist, sollte sich die Person fragen ob sie bei der Feuerwehr am richigen Platz ist.
    Mein Tiefempfundenes Mitgefühl gilt seiner Frau und den Kindern und seinen Kameraden.

    Er möge Ruhen in Frieden

  11. Hallo Tanja. Meinen Respekt für Ihren kurzen Text hier und mein tiefes Mitgefühl!

    Hätte, wäre, wenn… es nutzt leider nichts…

    Es ist immer sehr einfach im Nachhinein zu sagen, man hätte etwas anders machen können.

    Dies war ein bedauerlicher Unfall.

    Ich wünsche Ihnen, Ihrer Familie und den Kameraden viel Kraft!

  12. Mein Mitgefühl mit den Angehörigen und Kameraden.
    Ich hoffe, dass die Kameraden und Angehörigen die Situation gut verarbeiten werden, vergessen kann man das ja sicherlich nicht.
    Auf jeden Fall ist das ganze wieder mal eine Warnung an alle, die Feuerwehr nach dem Motto “Wird schon gut gehen” handhaben. Auf jeden Fall sollte man ich immer wieder des Risikos bewusst sein.

  13. Na klar gibt des Mitgefühl den Angehörigen und den an der Übung beteidigten Kameraden.
    Ich Frag mich nur, wie sowas passieren kann?
    Seit vielen Jahren gibt es den Gerätesatz Absturzsicherung gem. DIN EN 14800-17.
    Wiso werden immer noch Kameraden ohne die nötige Sicherung in einen absturzgefährdetet Bereich geschickt? Gerade bei einer Übung hat mach doch “Zeit” sich um die Sicherheit zu kümmern, gerade bei der Vorbereitung der Übung.

    Klar, im Nachhinein ist es immer leicht sich so zu äussern, aber wann verankert sich endlich der Gerätesatz Absturzsicherung in den Köpfen der Führungskräfte… Dies gilt natürlich auch für Schneeräumtätigkeiten im Winter.
    Wieviel Tote muss es noch geben?

  14. Claudia

    Mein Mitgefühl gilt den Angehörigen und den Kameraden, die bei dem Unfall dabei waren. Ich wünsche allen gaaanz viel Kraft, das Erlebte verarbeiten zu können.
    Ja, es ist wirklich so. Bei jedem Einsatz oder jeder Übung besteht immer auch ein Risiko. Auch mein Lebenspartner ist bei einem Unglück in der Kyrill – Nacht ums Leben gekommen. Auch er war bei einem Einsatz der freiwilligen Feuerwehr im Dienst. Im Nachhinein war die Erkenntnis aller, dass dieser Einsatz zu dieser Zeit an diesem Ort völlig unnötig war. Was nutzt es Andi noch?
    Ich finde es wichtig, dass man sich der Gefahren wieder einmal bewußt wird. Und noch viel wichtiger, dass die Feuerwehr in der Bevölkerung endlich ein höheres Ansehen bekommt. Sie feiern nicht nur, sie setzen jeden Tag FREIWILLIG ihr Leben für andere ein.

    Mein tiefstes Beileid
    Claudia

  15. Als erstes firewowan92 trete bitte aus der Feuerwehr aus, DANKE. Das Thema Absturzsicherung kommt immer auf wenn was passiert. Dann heißt es ihr bekommt was ihr braucht, siehe 9/11, Hochwasser, Kyrill, etc. was passiert danach, richtig NICHTS. Das einzige was bleibt ist die Erkenntnis das die Politik nur redet und wenn es um das bezahlen geht keiner mehr was davon weiß.
    Ich wünsche der Familie viel Kraft und der verstorbene Kamerad mögen in Frieden Ruhen. Du bist nicht von uns gegangen nur vorher.

  16. LM - GF-ZF-MA-Ausb.FF-Abstusi-TM-MA-AGT

    Vorweg – Mein Mitgefühl gilt der Familie, den Anghörigen und Freunden des Verunglückten Feuerwehrmitliedes
    An KBM – Austritt nicht erforderlich für firewoman 92
    Als Ausbilder in der Feuerwehr muss ich hier ganz deutlich und energisch den Führungskräften erzählen, dass die bekannte Feuerwehrleine als zusätzliche persönliche Schutzausrüstung dazugehört und somit das Halten und Sichern damit gegeben ist.In der Form der Absturzsicherung ( Kernmanteldynamikseil mit Auffanggurt usw.) nimmt die BG bereits eine Höhe von einem Meter an – als Absturzgefährdeten Bereich – Abstand von der Kannte eines Bereiches wobei der Absturz ggf. als Gefahr gegeben ist, ist 2 m Abstand. Also, Traurig für alle Beteiligten, aber mit erhobenen Finger zeige ich hier auf die “Verantwortlichen Führungskräfte” die für die persönliche Sicherheit eines jeden Feuerwehrmitgliedes auch in der Verantwortung stehen, die UVV einzuhalten – man kann durchaus davon Abweichen, aber Eigenschutz geht vor!
    Mann nee – …… weiter Worte kann ich durchaus fassen, aber dann wird es Seitenlang.

  17. GF ZF in FF Florian

    Der Frau des Feuerwehrmannes, den Kindern, Angehoerigen und der Feuerwehrmitglieder der
    Wehr, mein tiefes Mitgefuehl. Mit diesem Unfall sollten alle mehr sensiebler umgehen, besonders hinsichtlich der in den Kommentaren geschriebenen Wortfindungen -Schreibform! Dem KBM lege ich betr. seiner hier niedergeschriebenen Worte, den Ruecktritt nahe, denn wenn man KBM ist, sollte man meinen, dass dieser Wortgewanter und sensibler mit dem Thema des traurigen Unfalles umgeht. Zur Sache: Es ist Traurig dass solche Unfaelle passieren und im nachhinein immer wieder #Diskutiert# wird; was waere wenn und Sicherheit. EIGENSICHERHEIT GEHT VOR! Allerdings muss ich sehr nachhaltig und energisch darauf reagieren, dass die Feuerwehrleine zum Halten und Sichern durchaus Verwendung finden kann. In der Abstusi hat diese aber nichts zu suchen, weil diese Leine hierfuer nicht von der Qualitaet des Materials ausreicht.Hier sind GF und ZF gefordert, diese auch durch TM-TF einzusetzen und anzuwenden. Da nicht jede Feuerwehr auf einen Geraetesatz Absturzsicherheit verfuegt und mit dem Umgang mit Kernmanteldynamikseile und einem Auffanggurt nicht vertraut sind,ist es unumgaenglich, hier die Feuerwehrleine einzusetzen und zu verwenden, um auch den Abstand zur Absturzkannte (2M) zu wahren. Dies sind Grundlagen der allgemeinen Ausbildung zum TM-TF und wird in den hoeheren folgenden Lehrgaengen immer wieder unterrichtet. Abschliessend und letzendlich sollten alle miteinander und untereinander darauf achten, dass wenn solche Arbeiten vollzogen werden muessen, auch gewisse Sicherheiten ueberwacht und angewendet werden sollten. Die Stadt, Gemeinde sowie die Mitglieder der FF sollten nach moeglichkeit alles dafuer unternehmen, der Familie in wirtschaftlicher sowie auch in familaerer Hinsicht – alle Hilfe und Unterstuetzung die benoetigt wird, der Frau des verunglueckten FM auch zukommen zu lassen!

  18. Poseidon

    Schön, wenn Ihr hier alle jetz so “schlau” erzählt, was man hätte machen sollen, etc.
    Es macht unseren kameraden nicht mehr lebendig…
    Sichert Ihr euch auch immer so ab??

    Und an diesem Unfall hat s0icher keiner Schuld!!!!

  19. Stupser

    Erstmal mein Beileid an die Familie!
    Traurig das sowas heute noch passieren muß!

    geschrieben von Poseidon:
    Sichert Ihr euch auch immer so ab??

    Und an diesem Unfall hat s0icher keiner Schuld!!!!

    zu1: ja, und ohne wenn und aber.

    zu2: die Schuldfrage sollten sich mal die entsprechenden Führungskräfte stellen die den Kameraden ohne Sicherung aufs Dach geschickt haben, und das meine ich ernst!
    Wenn ich nähmlich keinen Satz Absturzsicherung habe, kann ich auch nicht in absturzgefährdeten Bereichen arbeiten. Ganz einfach.

  20. Da muß ich Poseidon zu stimmen, im nachhinein zu sagen, das hätte man so machen müßen oder sollen, so wäre es besser gewesen oder nicht ist jetzt nicht angebracht denke ich.
    Wir alle waren nicht dabei, außer den Kameraden des Verstorbenen, und die müßen das Erlebte versuchen zu verarbeiten,was sehr schwer sein wird und auch ist.
    Laßt die wäre wenn oder wie hätte man es besser machen können oder sollen Diskusionen, aus Respekt vor dem Verstorbenen.
    Er war ein Feuerwehrkamerad wie wir, die Wehr spielt hierbei keine Rolle,und hoffe das getreu dem Lied ” Wir hatten einen Kameraden einen besseren finden wir nicht ” diese Diskusionen endlich ein Ende haben.

  21. Poseidon

    danke heinz

    ihr wart alle nicht dabei!!!!!!!

    und so wie ihr unseren kameraden und die führungskräfte darstellt ist echt, dafür find i keine worte

    was bei ihm auf m dach im kopf vorging weiß niemand!!
    es gab sogar no ne einweisung zum verhalten auf nem dach!!

  22. Bitte Poseidon,
    ich denke das ich mit 40 aktiven Dienstjahren bei der Freiwilligen Feuerwehr beurteilen kann was richtig und falsch ist.
    Richtig ist, das keiner von uns Nachvollziehen kann warum das so pasieren mußte,
    Falsch hingegen ist, das es uns nicht zusteht hier einen Sündenbock unter allen umständen zu suchen,
    Ich wünsche euch die Kraft, das Ihr das erlebte so gut es geht verarbeiten könnt, in Gesprächen mit einem Seelsorger.
    Helft seiner Witwe und seinen Kindern für die es umso Schwerer ist, egal in welcher Form auch immer.
    Zum Schluß möchte ich noch einen Satz sagen den ich mal gelesen habe.”Ein Menschenleben vergeht,aber die Erinnerungen an Ihn während Ewiglich”
    Einer für alle und alle für einen sei Pflicht uns und Gebot

  23. Jürgen

    Alles was geschrieben wurde – hat 2 Seiten. Was sollen die Schuldvorwürfe? Glaubt Ihr nicht das sich sicherlich einige von selbst schuldig fühlen? Ward Ihr schon mal in so einer Lage?
    Wenn alles später mit “Hätte, Wenn und aber” erledigt wäre, bräuchten wir auch keine Versicherungen – denn Unfälle passieren und das leider immer wieder. Denkt drüber nach und kümmert Euch lieber um die Hinterbliebenen Kinder und die Ehefrau. Sie brauchen Unterstützung und viel Kraft und keine Diskussionen!

    Ein Feuerwehrkamerad aus Norddeutschland

  24. Heiliger Florian

    Klaus ,wir werden dich nie vergessen wir sind täglich im gedanken bei dir!
    Dein Platz ist leer, du kommst nicht mehr.
    Ruhe in Frieden!!

    Deine Kameraden aus der FFW Ronsberg und Jugendfeuerwehr

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