Feuerwehrmann aus Rhein gerettet

Köln (NW) – Am frühen Montagabend kam es für die Besatzung eines der beiden Kölner Löschboote zu einer Hilfeleistung auf dem Rhein in Höhe der Deutzer Brücke. Dabei stürzte ein Feuerwehrmann in das kalte Wasser. Seine Kollegen sicherten ihn gegen das Abtreiben, die Besatzung eines Rettungsbootes rettete ihn schließlich kurze Zeit später.

Das Löschboot war zu einer Übungsfahrt gegen 17.30 Uhr auf dem Fluss unterwegs. Die Besatzung bemerkte ein kleines Boot, das herrenlos im Fahrwasser trieb. Längsseits näherte sich das Löschboot dem Boot, ein Feuerwehrmann stieg über, um es an dem Löschboot zu sichern. Eine starke Welle brachte das kleine Beiboot zum Kentern, der Feuerwehrmann stürzte ins Wasser. Er war jedoch mit Schwimmweste und Sicherungsleine ausgerüstet. So konnten ihn seine Kollegen an die Bordwand des Löschbootes ziehen.

Foto: Feuerwehr Köln, BildstelleDa die Bordwand jedoch über einen Meter hoch ist, konnten sie ihn nicht aus dem Wasser holen.  Ein Rettungsboot wurde alarmiert – mit dem Einsatzstichwort “Person im Rhein”. Dass es sich um einen Kollegen handelte, sprach sich jedoch schnell herum. Die Besatzung des Rettungsbootes zog den Feuerwehrmann aus dem Wasser.

Der Kollege wurde mit einer Unterkühlung ins Krankenhaus gefahren, konnte dieses aber kurz danach wieder verlassen. (Quelle: Feuerwehr Köln; Foto: Feuerwehr Köln, Bildstelle)

2 Kommentare zu “Feuerwehrmann aus Rhein gerettet”
  1. Ein Löschboot ohne möglichkeiten Menschen zun Retten???? Das es so was giebt hät ich nicht gedacht. Was ist wenn es zum Einsatz eines brennenden Boot fährt und dort alle Personen von Bord gesprungrn sind? Dann kann nur gelöscht werden??? Kommt nicht der Menschen vor Sachwerte? So ein Boot solte über mehr möglichkeiten verfügen als nur löschen.

  2. Hui,

    du hast aber Ahnung!!!
    Respekt,
    auf Grund einer Pressemeldung eine solche Aussage mit vielen Fragezeichen abgeben zu können!
    Bei näherem Hinsehen und evtl. Rücksprache mit den Kölner Kollegen hätten sich deine Vorwürfe höchstwahrscheinlich in Luft aufgelöst.
    (Standort, Besatzung wg. Übungsfahrt, eigener Kollege über Bord, räumliche Nähe des Rettungsbootes usw.)

    Kümmere dich erst mal um deine eigene Feuerwehr und erkläre dem geneigten Leser, warum ein ehemaliges holländisches Löschfahrzeug ein sog. “LF 16/12” sein sollte……..
    Das ganze jetzt mal ohne Polemik…, es ist schon ein Unterschied einen Bach hinter dem Haus zu haben, oder einen grossen Fluss, in diesem Falle der Rheinstrom mit grosser Fliessgeschwindigkeit, relativer Breite am unteren Mittelrhein und den viel gescholtenen örtlichen Gegenheiten ( Untiefen /Sandbänken/Ankerliegern und Häfen)

    im Übrigen, ich bin kein Mitglied der Feuerwehr Köln

Hinterlasse einen Kommentar

Das könnte dich auch interessieren: